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Senioren-Union der CDU

Elbefahrt und Schiffshebewerk Scharnebeck
Nach unserer ersten Fahrt zum Fürstlichen Schloss und der Hofreitschule Bückeburg folgte nun die lange angekündigte Elbefahrt. Ganz offensichtlich fahren unsere Mitglieder gerne mit Schiffen und erkunden die Heimat auf Wasserstraßen, Kanälen oder großen Flüssen, denn die Beteiligung hat die Organisatoren doch ein wenig überrascht:
Sechzig erwartungsfrohe Menschen fuhren im Bus zu unserem ersten Halt, Dahlenburg, in der Elbtalaue gelegen, um den wirklich Sehens- und Bestaunens werten Orchideengarten zu besuchen. Bei einem Rundgang lernten die Orchideenliebhaber mehr über Kultivierung und Pflege der empfindlichen Pflanzen.
Die Weiterfahrt führte uns nach Bleckede, einem kleinen Städtchen mit vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, und in einem davon, der historischen Brauerei, gab es zum georderten Mittagsmahl ausgezeichnetes frischgebrautes Bleckeder Bier. So gestärkt konnten wir die Fahrt zum Schiffshebewerk Scharnebeck fortsetzen und bestiegen voller Erwartung die „Herzog von Lauenburg“. Mit ihr sollten wir in luftige Höhen gebracht werden:
Das zur Bauzeit weltgrößte Doppelsenkrecht Schiffshebewerk Scharnebeck wurde 1974 erbaut und bietet ein sehenswertes technisches Schauspiel.
Das Schiffshebewerk bringt Frachtschiffe und Ausflugsschiffe über eine Höhe von 38 Metern (!!!).
Die Planung des Hebewerks zog sich über Jahrzehnte hinweg. Um eine Verbindung zwischen Elbe (Artlenburg) und Mittellandkanal (Wolfsburg) zu schaffen bauten Ingenieure in acht Jahren Bauzeit den Elbeseitenkanal.
Auf der gesamt Strecke des Elbeseitenkanals wird ein Höhenunterschied von 61 Metern überwunden. Davon überbrückt die Schleuse Uelzen 23 Meter und im Schiffshebewerk Scharnebeck heben zwei Riesen-Wassertröge Fracht- und Sportschiffe über die Stufe Elbmarsch und Geest um die Höhe von 38 Metern zu bewältigen.
Nach Erreichen der Höhe drehte unser Kapitän auf dem Seitenkanal, um wieder in einem der Tröge den Abstieg zu beginnen. In erstaunlich kurzer Zeit war der Höhenunterschied bewältigt und wir setzten unsere Fahrt auf dem Elbeseitenkanal fort, um nach einigen Kilometern die Elbe selbst zu befahren.
Natürlich waren an den Deichen noch tausende Sandsäcke zu sehen, mit denen sich die Anrainer vor dem Wasser zu schützen suchten, leider gelang dies aber nicht völlig, wie wir auch in Lauenburg sehen mussten.
Hier war unsere schöne Elbfahrt zu Ende, unser Bus wartete bereits, um uns wieder nach Isernhagen zu bringen.
Wie geht es weiter? Das nächste Treffen der SU ist bereits die dritte Fahrt,„Hannover-Marienburg“-Sie werden bei der Stadtrundfahrt Ecken sehen, die selbst alte Hannoveraner noch nicht kennen, am 20.08.2013 geht’s los. Ganz schnelle können sich noch anmelden...

Ingeborg Mack, Schriftführerin
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Nordhannoversche Zeitung | Erschienen am 01.08.2013
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