Anzeige

Das DSL Drama in Neuwarmbüchen geht weiter

Hallo zusammen,

gestern (13.09.2010) war bei mir Wechsel von Vodafon (bisher mit 1088 kBit/s mit der gleichen Telekomleitung) auf Telekom (bei der ich einen 6000er DSL-Vertrag abgeschlossen habe). Absolut super gelaufen und wie erwartet... Internet weg. Nach mehreren Telefonaten wurde mir mitgeteilt, dass die Datenbank für Neukunden defekt sei und deshalb die Passwörter nicht akzeptiert werden. Man möge sich in Geduld fassen und abwarten. Aber oh Wunder, nach über 24 Stunden wieder der Kontakt zur Aussenwelt (bei anderen war der Anschluss seit 5 Tagen weg). Nur, was ist das? Statt der wenigstens 1000 kBit/s wie bisher nur noch die versprochene Leistung von 368 kBit/s und das sogar so präzise (mit speziellem Meßprogramm - nicht diese Onlinevergleiche - von exakt 448 kBit/s und das nach mehrfacher Rücksetzung. Die Leitungskapazität hatte sich wundersam vom Vortag durch Wechsel zur Telekom fast verdreifacht. Aber zu früh gejubelt. Trotzdem plötzlich der gleiche exakte Wert von 448 kBit/s, obwohl die Leitung laut Messprotokoll (siehe Bild) zwischen 2800 - 3000 kBit/s hergibt. Sehr eigentümlich... ob da die Telekom eine gezielte technische Reduzierung vornimmt, ein Schelm der Böses denkt. Kann ich fast gar nicht glauben... das wird sicherlich die Regulierungsbehörde interessieren. Übrigens laut letzten Aussagen unseres Vertragspartners aus Walsrode (der auch schon ziemlich resigniert klingt) erfolgt die Aufschaltung vermutlich Mitte November 2010 für Neuwarmbüchen. Einige Erdarbeiter wurden schon gesichtet.

Ich wünsche allen jedenfalls viel Spass mit der Telekom. Ich habe jetzt schon die Nase gestrichen voll und kann sehen, wie ich meine Arbeit mit der Supergeschwindigkeit von 368 kBit/s geregelt bekomme die nächsten 2 Monate und das bei 3 Internetnutzern im Haushalt. DANKE TELEKOM!

Wen es übrigens technisch interessiert, warum die Telekom genau so arbeitet:

http://de.wikipedia.org/wiki/DSL#Erreichbare_Daten...

Zitat: ...schaltet die Deutsche Telekom auch bei Neuverträgen anstelle ihrer ratenadaptiv geschalteten ADSL2+- und VDSL2-Anschlüsse bisher ausschließlich Anschlüsse auf der Basis vom älteren ADSL-Standard nach ITU G.992.1 und lässt die üblicherweise noch bis hin zu Leitungslängen von 4 km zusätzlich nutzbaren ADSL2+-Frequenzträger an solchen Leitungen brachliegen
0
1 Kommentar
9.287
Lars Klingenberg aus Lehrte | 14.09.2010 | 18:24  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.