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Bezirk Schwaben würdigt zum Abschied einiger Bezirkstagsmitglieder deren hohes Engagement

Die ausscheidenden Bezirkstagmitglieder, umringt von zwei Präsidenten: Im Bild von links: Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Karl-Heinz Wagner, Josef Rid, Gerhard Martin, Manfred Klopf, Gisela Bock, Georg Schwarz, Agnes Schragl, Alois Stadler, Klaus Müller und Regierungspräsident Karl Michael Scheufele. Auf dem Bild fehlen Ingeborg Vollmar und Helmuth Zengerle, die bei der Bezirkstagssitzung nicht anwesend sein konnten.
Irsee (pm). Die Übernahme der ambulanten Eingliederungshilfe, die Schaffung des Kommunalunternehmens Bezirkskliniken Schwaben, ein Museumsausbauplan für die Bezirksmuseen, die rund 30 Jahre unverändert geblieben waren, der Ausbau der Wasserschule und der Bau eines neuen Bruthauses am Fischereihof in Salgen, die energieeffiziente Modernisierung der Jugendbildungsstätte in Babenhausen: Dies sind nur einige der Punkte des Arbeitsvolumens, das der 14. Schwäbische Bezirkstag von 2008 bis 2013 bewältigt hat.

„Wir können eine stolze Bilanz ziehen - wir haben gemeinsam vieles vollzogen und die Weichen für die Zukunft gut gestellt“, betonte nun Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei der abschließenden Sitzung des Gremiums in dieser Zusammensetzung. Der neugewählte Bezirkstag wird am Donnerstag, 10. Oktober, zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen.
Reichert verabschiedete in Kloster Irsee die ausscheidenden Bezirksräte, die sich zum Teil über Jahrzehnte hinweg für Schwaben engagiert haben. „Die Tätigkeit als Bezirksrat ist ein politisches Ehrenamt, das ein hohes Maß an Zeit, Arbeitseinsatz und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, verlangt“, würdigte der Bezirkstagspräsident das Engagement seiner Kolleginnen und Kollegen. Verabschiedet wurden Ingeborg Vollmar (Stimmkreis Augsburg-Land/Dillingen, Die Linke), Agnes Schragl (Stimmkreis Kaufbeuren, Freie Wähler) und Gisela Bock (Stimmkreis Lindau/Sonthofen, FDP). Die drei Bezirksrätinnen waren eine Wahlperiode mit dabei.

Josef Rid (Stimmkreis Marktoberdorf, Freie Wähler), Georg Schwarz (Stimmkreis Günzburg, CSU), Alois Stadler (Stimmkreis Donau-Ries, CSU) waren seit 2003 im Gremium vertreten. Karl-Heinz Wagner (Stimmkreis Augsburg-Stadt/West, CSU) und Gerhard Martin (Stimmkreis Donau-Ries, SPD) waren seit 1998 im Bezirkstag.

Für ihr jahrzehntelanges Engagement im Schwäbischen Bezirkstag wurden die ausscheidenden Mitglieder Manfred Klopf (Stimmkreis Augsburg-Stadt/West, SPD), seit vier Wahlperioden im Bezirkstag, sowie Klaus Müller (Augsburg-Stadt/Ost, CSU) und Helmuth Zengerle (Stimmkreis Augsburg-Land/Dillingen, CSU), beide seit 1990 Bezirkstagmitglieder, mit der höchsten Auszeichnung, die der Bezirk zu vergeben hat, der Bezirksmedaille, geehrt.

Diese konnte Bezirkstagvizepräsident Alfons Weber auch an Jürgen Reichert verleihen. Seit 1998 im Bezirkstag für die CSU vertreten, ist der Bobinger seit 2003 als Präsident des Gremiums im Amt. „Seine Leistung für seine schwäbischen Mitbürger ist enorm“, hob Weber das Arbeitspensum des Bezirkstagspräsidenten hervor. In den vergangenen zehn Jahren seien alle Haushalte fast überwiegend einstimmig verabschiedet worden, so der Vizepräsident, „dies beruht auf den guten Inhalten, sowie der großen Fähigkeit des Bezirkstagspräsidenten, Brücken zu schlagen, alle in die Vorgänge einzubinden und mit liebenswerter Hartnäckigkeit die Dinge zu verfolgen.“ In einer finanziellen Krisensituation angetreten, habe Bezirkstagspräsident Reichert gemeinsam mit dem Gremium und der Verwaltung diese gut bewältigt und es ermöglicht, dass gestaltendes Handeln sowohl bei den sozialen Aufgaben des Bezirks als auch im kulturellen Bereich und den weiteren Arbeitsgebieten wieder machbar sei.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin gersthofer | Erschienen am 02.11.2013
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