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Gesundes von der Vital-Theke

Walter Zieglmeier, der Küchenchef des Klinikums, ist einer der großen Befürworter der Vital-Theke. (Foto: Klinikum Ingolstadt)
Vielseitig essen, fünf Mal am Tag Obst und Gemüse, viel trinken – das sind nur drei von vielen Tipps, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung in ihren zehn Regeln für gesunde Ernährung zusammengefasst hat. Die finden auch mehr denn je im Klinikum Ingolstadt Anwendung. Was aus der Klinikumsküche auf den Tisch kommt, muss nicht nur lecker, sondern auch gesund sein. Jetzt wird die gesunde Ernährung für die Patienten und Mitarbeiter noch einfacher: Eine neue Speisekarte und die neue Vital-Theke machen gesunde Ernährung noch vielseitiger und leckerer.

Es ist eine kleine Comic-Karotte, die in Zukunft für gesunde Ernährung wirbt. Im Speiseplan des Klinikums steht sie in Zukunft gemeinsam mit dem Schriftzug „Vital essen“ für besonders gesunde und leichte Speisen. Die gab es auch bisher schon jeden Tag auf der Klinikumsspeisekarte. Jetzt aber sind sie einfacher zu finden und zeigen Patienten und Mitarbeitern besonders leichte Gerichte an. „Die Menüs mit der Karotte haben jeweils nur rund 600 Kalorien“, sagt Walter Zieglmeier, der Küchenchef des Klinikums. „Wir kochen schon immer sehr gesundheitsbewusst. Aber wir haben jetzt noch mehr Auswahl an besonders gesunden Gerichten.“

Die neue Speisekarte ist aber längst nicht alles, was man sich im Klinikum in Sachen gesunder Ernährung vorgenommen hat. „Das Thema ist uns sehr wichtig, schließlich geht es dabei um die Gesundheit unserer Patienten, aber vor allem auch unserer Mitarbeiter“, sagt Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer des Klinikums – schließlich essen viele der Mitarbeiter mehrmals die Woche im Personalkasino oder dem Level 21 im ÄrzteHaus am Klinikum. Und auch die jüngste Mitarbeiterbefragung hat erst wieder ergeben, dass gutes und gesundes Essen den Mitarbeitern sehr wichtig ist.

Nudeln aus dem Altmühltal
Schon seit Jahren legt das Klinikum daher großen Wert auf gesunde Ernährung und fördert sie. Küchenchef Walter Zieglmeier und sein Team stellen fast alle Speisen bis hin zu Suppen, Soßen oder Semmelknödeln jeden Tag selbst frisch her und setzen dabei auf regionale Zutaten. „Wir kaufen fast nur heimische Produkte“, sagt Zieglmeier. Bei Ananas sei das natürlich nicht möglich, aber selbst die Nudeln kommen aus dem Altmühltal. „In der Region kennen wir unsere Lieferanten und wissen, wie unsere Produkte hergestellt werden.“ Denn die Qualität und Frische der Nahrungsmittel sind ebenso wichtig, wie deren Zubereitung. Auch dabei achte man auf gesunde Zutaten, leichte Kost und viel Abwechslung, so Zieglmeier – ganz so, wie es auch die zehn Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vorsehen.

Zwei bis drei Speisen täglich sind nun zusätzlich mit dem „Vital essen“-Symbol gekennzeichnet und haben jeweils nur maximal rund 600 Kalorien – und sind damit nicht nur leicht, sondern bieten auch ein vollwertiges Essen mit genug Energie für den Tag. Verzichten müsse dabei niemand wirklich, so Zieglmeier. Denn die leichte Kost komme nicht etwa von kleinen Portionen, sondern von besonders leichten Zutaten und einer entsprechenden Zubereitung. „Da gibt es große Unterschiede, beispielsweise je nachdem, welche Soße man verwendet“, sagt Zieglmeier. Mindestens zwei solcher Gerichte gibt es ab sofort sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter und die externen Gäste des Klinikums.

Das aber ist längst nicht alles. Das Klinikum wird neben dem „Vital essen“ auch eine „Vital-Theke“ einrichten. Ab Ende Mai wird es an der speziellen Theke im Personalkasino besonders gesunde zusätzliche Angebote wie Müslis, Obstsalat, frische Fruchtsäfte und verschiedene Bioprodukte, aber auch kleine und leichte süße Happen geben – besonders für diejenigen, die auf Süßes nicht ganz verzichten wollen, aber eben auch mit einer kleineren Portion zufrieden sind. „Gesunde Ernährung heißt ja nicht, dass man auf alles verzichten muss. Man darf im Prinzip alles essen“, sagt Zieglmeier. Es gehe vor allem darum, bewusst zu essen und sich leicht, abwechslungsreich und nicht einseitig zu ernähren. Dabei soll die Kennzeichnung der Menüs helfen. Denn dadurch erkennen Patienten und Gäste auf einen Blick, wo sie nicht nur gesund, sondern auch besonders leicht zugreifen können. In die neue Theke investiert das Klinikum dabei auch mehrere Tausend Euro.

„Wertschätzung für Mitarbeiter“
„Gutes und gesundes Essen ist für uns auch ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Mitarbeiter“, so Fastenmeier. Die gesunde Ernährung ist daher nur ein – wenn auch sehr wichtiger – Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements des Klinikums, das das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus seit einiger Zeit weiterentwickelt. Und auch das Angebot, aber auch die Gestaltung des Personalkasinos sollen in den nächsten Jahren weiter verbessert werden: Im Rahmen der Generalsanierung des Klinikums, die im nächsten Jahr beginnen soll, wird auch das Personalkasino ein neues Gesicht bekommen und ein noch vielfältigeres Speisenangebot bereitstellen – ein wenig so, wie es im Level 21 im ÄrzteHaus, das ebenfalls zur Klinikumsküche gehört, bereits täglich auf der Speisekarte steht. Es soll zu einem modernen und komfortablen Kasinobereich umgebaut werden und noch mehr Angebote wie etwa Frontcooking und weitere gesunde Speisen etwa aus Wok enthalten, die vor den Augen der Gäste frisch zubereitet werden.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin aichacher | Erschienen am 01.06.2012
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