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Bayerische Staatsmedaille für Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt

Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt (links), durfte aus den Händen des Bayerischen Gesundheitsministers, Marcel Huber, die Bayerische Staatsmedaille entgegennehmen.
Eine besondere Ehre ist Heribert Fastenmeier, dem Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt, am Freitag zuteilgeworden: Im Rahmen einer Feierstunde im Bayerischen Gesundheitsministerium in München bekam er aus den Händen von Gesundheitsminister Marcel Huber die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit verliehen. Für Heribert Fastenmeier ist der Orden eine „große Ehre“, die er aber auch „als Anerkennung für die vielen engagierten Mitarbeiter des Klinikums“ gewertet wissen will.

Es ist ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art, das Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt, jetzt überreicht bekommen hat: Die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit ist eine seltene Auszeichnung, die vom Bayerischen Umwelt- und Gesundheitsministerium an maximal 15 Personen pro Jahr verliehen wird, die sich besondere Verdienste in der Gesundheitsversorgung erworben haben.

Generalsanierung als „herausragende Leistung“
Gesundheitsminister Marcel Huber lobte bei der Verleihung im Rahmen einer kleinen Feierstunde in seinem Ministerium in München Fastenmeiers Arbeit, dankte dem Geschäftsführer des Klinikums und würdigte mit der Verleihung der Medaille seine Leistungen bei der Weiterentwicklung des Klinikums und der medizinischen Versorgung in der Region 10. „Herr Fastenmeier hat den Krankenhausbetrieb des Klinikums Ingolstadt in innovativer Weise an die neuesten Anforderungen angepasst und weiterentwickelt“, heißt es in der Begründung. „Zu seinen herausragenden Leistungen zählt, dass er die nach mittlerweile rund 30-jähriger Betriebsdauer notwendige Generalsanierung des Klinikums auf den Weg gebracht hat“, sagte Gesundheitsminister Marcel Huber in seiner Laudatio.

Besonderes Augenmerk legte Huber, der auch Umweltminister ist, auf die Bemühungen des Klinikums hin zu einem „Green Hospital“, die auch in der Generalsanierung eine wichtige Rolle spielen werden. Ebenso habe Fastenmeier in Bezug auf die Energiewende die Zeichen der Zeit erkannt, so der Minister. „Mit den von ihm initiierten Erneuerungen wurden erhebliche Energie- und CO2-Einsparungen für das Klinikum Ingolstadt bewirkt.“ Als dritten wichtigen Punkt nennt der Minister die Maßnahmen im Hinblick auf die Akutgeriatrie, mit denen das Klinikum sicher zu den Vorreitern in Bayern gehört. „Herr Fastenmeier setzt sich darüber hinaus in herausragender Weise seit Jahren für die Altersmedizin ein. Seine Vision ist, stationäre Akutmedizin und daran anschließende Rehabilitation so eng wie möglich zu verzahnen. Den Patienten wird so eine medizinische Versorgung aus einer Hand geboten. Auf dem Ingolstädter Gesundheitscampus ist durch den großen Einsatz von Herrn Fastenmeier zusammen mit Kooperationspartnern ein Zentrum mit drei geriatrischen Fachkliniken und einer Kapazität von 145 Betten entstanden“, so der Minister abschließend.

Die Medaille wurde im Jahr 2004 vom damaligen Bayerischen Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Werner Schnappauf, gestiftet und ist Nachfolger der Bayerischen Umweltmedaille, die im Jahr 1972 vom damaligen Staatsminister Max Streibl gestiftet worden war.

Premiere für das Klinikum
„Ich freue mich sehr über das unerwartete Weihnachtsgeschenk“, sagt Fastenmeier. Bei allen Auseinandersetzungen, die es aufgrund des Kostendrucks und der schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen auch immer wieder mit den Behörden und dem Gesetzgeber auszufechten gebe, tue es besonders gut, eine solche Anerkennung für das zu erhalten, „was wir im Klinikum gemeinsam mit unseren Partnern tun“, so Fastenmeier. Er nehme den Preis daher auch als Auszeichnung für das Klinikum und seine vielen engagierten Mitarbeiter entgegen.

Die Auszeichnung hat sicher auch mit der dynamischen Entwicklung des Ingolstädter Schwerpunktkrankenhauses zu tun. Das Klinikum genießt nicht nur einen sehr guten Ruf als innovatives Gesundheitszentrum, als guter Arbeitgeber und verlässlicher Partner im zusammenwachsenden Gesundheitsnetzwerk der Region, sondern engagiert sich auch darüber hinaus zum Beispiel gemeinsam mit dem Hospizverein Ingolstadt im Elisabeth Hospiz, in dem schwerstkranke Menschen in einer spezialisierten Umgebung ihre letzten Tage verbringen können.

Das Klinikum Ingolstadt und seine Vertreter haben bereits zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten für medizinische Leistungen und eine hochwertige medizinische Versorgung, für hohe Standards in der Ausbildung, hervorragende Forschungsergebnisse beispielsweise in der Schlafforschung oder in Rankings als Vertreter der besten Ärzte in ihrem Fachgebiet erhalten. Die nun verliehene Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit für Heribert Fastenmeier aber ist eine echte Premiere für das Klinikum und seine Vertreter.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin aichacher | Erschienen am 03.02.2012
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