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Klinikum Ingolstadt bietet Stipendium für Medizinstudierende

Das Klinikum Ingolstadt bietet jetzt Medizinstudierenden ein Stipendium an
„Wir wollen den jungen Menschen, die sich für ein Medizinstudium entschlossen haben und auch die erste Hürde schon erfolgreich absolviert haben, eine langfristige Perspektive bieten. Und wir wollen dadurch die Experten und Fachkräfte von Morgen auf uns aufmerksam machen.“ Sabine Brückner, Leiterin der Abteilung Personal am Klinikum Ingolstadt, stellt ein neues Projekt vor, das dem Klinikum wie auch jungen Nachwuchsärzten und Ärztinnen Sicherheit und Perspektive bringen soll. Mit bis zu zehn Stipendien fördert das Klinikum ab sofort den medizinischen Nachwuchs.

Bewerben kann sich jeder Student und jede Studentin, die bereits den ersten Abschnitt des Medizinstudiums abgeschlossen hat. „Dabei spielt es keine Rolle, an welcher Universität die Bewerber studieren“, erklärt Sabine Brückner. Die Noten sind natürlich zu einem gewissen Teil wichtig. Aber nicht nur. Ein gewisser regionaler Bezug könne ebenfalls von Vorteil sein, so Brückner weiter. Anhand der schriftlichen Bewerbungen, die auf jeden Fall ein Motivationsschreiben enthalten müssen, werden die Kandidaten dann zu einem Auswahlgespräch eingeladen. In der Kommission sitzen unter anderem auch zwei Bereichsdirektoren. „Natürlich sollten sich die Bewerber schon einmal mit unserem Haus befasst haben.“

Sabine Brückner sieht das Stipendiumsprogramm als Teil der strategischen Personalausrichtung. „Noch haben wir keine massiven Probleme mit dem Ärztemangel. Wir wollen aber frühzeitig agieren, sonst können wir irgendwann nur noch reagieren.“ Mit dieser Aktion soll der Ärztenachwuchs mit sichergestellt werden. „Unsere Stipendiaten werden ein modernes Haus mit einem sehr breiten Fortbildungsspektrum kennenlernen, das noch dazu Schwerpunktkrankenhaus in einer sehr attraktiven Region ist. Brückner ist an einer langfristigen Arbeitsperspektive für die jungen Ärzte und Ärztinnen gelegen. „Wer ein Stipendium von uns erhalten will, geht natürlich auch eine Verpflichtung ein. Drei Jahre sollen die Absolventen nach Abschluss des Studiums mindestens bei uns arbeiten und auch die Facharzt-Weiterbildung bei uns absolvieren.“ Das ist in der Verpflichtungserklärung festgelegt. Die Perspektiven für die jungen Ärzte aber, so wünscht sich Brückner, sollten gerne noch längerfristiger sein. „Wir bieten nach dem Studium eine langfristige und sichere Beschäftigung in einem weltoffenen Haus, das mit vielen Instanzen Kooperationen am Laufen hat und somit noch breitere Fortbildungsmöglichkeiten bieten kann. Noch dazu stehen wir mit unseren Sozialleistungen im Vergleich ganz oben.“

Ein klares Leitbild zeigt, was dem Klinikum wichtig ist und wo der Weg dieses Hauses hinführen soll. Dazu Sabine Brückner: „Natürlich werden wir uns die Bewerber sehr genau daraufhin anschauen, wie sie in unser Haus und in unsere Philosophie passen.“ Der Bewerber sollte nicht nur ein guter Arzt oder eine gute Ärztin werden wollen – obwohl das natürlich eine der Grundvoraussetzungen ist. Genauso aber muss der Bewerber in das Team passen. Im Mittelpunkt allen Strebens am Klinikum Ingolstadt steht der Patient. Dessen Wohlergehen, dessen schnelle Gesundung, ist vorrangig. Deshalb sollte der Bewerber für ein Stipendium neben der medizinfachlichen Kompetenz auch ein gehöriges Maß an Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen mitbringen. Das Klinikum Ingolstadt fühlt sich seinem Versorgungsauftrag verpflichtet und ist sich seiner daraus resultierenden Verantwortung bewusst. Aber es geht noch weiter. „Wir wollen zufriedene Patienten. Wir wollen uns ständig verbessern. Und wir wollen diese Ziele gemeinsam im Team erreichen.“ Sabine Brückner zitiert aus dem Leitbild des Hauses. Bewusst solle die Umgebung auch mit den Augen des Patienten wahrgenommen werden. Fachliches Können müsse immer gepaart werden mit menschlicher Wärme. „Wir wollen dem Patienten mit Respekt begegnen, um mit ihm seine Chancen wahrzunehmen, aber auch Grenzen zu erfahren.“

Stillstand ist Rückschritt. Das Klinikum will sich dauernd weiterentwickeln und besser werden. Hohe Ansprüche werden deshalb an Qualität und Leistung gestellt. Neue Ideen und Verbesserungen sind stets willkommen und dürfen auch gerne von den Jungen und den Neuen kommen. So wie das Klinikum in seinem Leitbild sollte auch der Stipendiat Kritik als Chance sehen, um sich und das System weiter zu verbessern.

Wer so in das Team des Klinikums Ingolstadt passt, erhält auch die Entscheidungsspielräume, die nötig sind, um seine Aufgaben eigenverantwortlich, schnell und flexibel lösen zu können. Das Fundament hierzu ist eine intensive Aus-, Weiter- und Fortbildung, die Ingolstadt auch mit seinen zahlreichen externen Partnern nachhaltig und sehr erfolgreich durchführt.

Das alles findet in einer Region statt, die zu den aufstrebendsten in Deutschland zählt. Die Stadt an der Donau und die Region IngolStadtLandPlus, so der gerade neu eingeführte Name der Region rund im Ingolstadt, bietet vieles. Ob Wohnraum, Kunst, Kultur, Freizeit oder Sport. Für jeden ist etwas geboten. Auch die Bildungsangebote sind exzellent und reichen von einer umfangreichen Auswahl an Kindertagesstätten bis hin zu einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, die kräftig expandiert und gerade einen Forschungskomplex plant. Und auch die Katholische Universität Eichstätt, die mannigfaltig die Geisteswissenschaften bedient, sei an dieser Stelle erwähnt.

Mit den urbanen Qualitäten in Ingolstadt und in den Kreisstädten der Umgebung findet man in unmittelbarer Umgebung auch eine facettenreichen und interessante Natur. Sei es das Altmühltal, das Donaumoos, die Hallertau oder die Auenlandschaft entlang der Donau. Natur pur kann, wann immer gewünscht, direkt vor der Haustür genossen werden. Dazu Brückner: „Unsere Ärzte kommen zum Teil von weit her. Und wir stellen fest, dass sie sich alle bei uns in der Region wohlfühlen. Selbst diejenigen, die vorher Ressentiments hatten, werden gerne in der Region sesshaft und machen sie somit zu ihrer Heimat. Mit unseren Stipendien wollen wir dazu beitragen, dass unser Haus und auch das Umfeld in Ingolstadt noch etwas bekannter wird in den Medizinerkreisen.“

Das Stipendium selbst ist mit einem finanziellen Zuschuss von 400 Euro monatlich dotiert. Gezahlt wird für den Zeitraum der Regelstudienzeit. Sollte der Stipendiat in Ingolstadt am Klinikum sein praktisches Jahr absolvieren und eine Wohnung anmieten müssen, steht für diesen Zeitraum ein Mietzuschuss von bis zu 200 Euro monatlich zur Verfügung. Allerdings schränkt Werner Büchl aus der Abteilung Personal am Klinikum ein, dass man bei der Vergabe der Plätze fürs praktische Jahr einen Vertrag mit der Ludwig-Maximilian-Universität habe. Wo immer Plätze verfügbar sind, versuchen wir dann aber auch, unsere Studenten auf Wunsch ebenfalls noch unterzubringen.“

Neben den finanziellen Vorzügen wird jedem Stipendiaten ein Chefarzt als Mentor zur Seite gestellt. Dazu Brückner: „Dieser Mentor begleitet den Studenten über die gesamte Studienzeit. Und sollte dem Studenten bereits zu Beginn der Stipendiumsvergabe klar sein, in welche Fachrichtung er sich weiterbilden will, achten wir darauf, dass auch der Mentor aus diesem Facharztbereich kommt.“ Daneben können Ferienjobs und andere bezahlte Tätigkeiten in allen Bereichen des Krankenhauses vermittelt werden.

So soll das Klinikum Ingolstadt für die Jungmediziner bereits vor Eintritt in ihr Berufsleben zu einer zweiten Heimat werden. Mit Ablauf des Studiums werden die Stipendiaten das Haus sehr genau kennen und sich bereits vom ersten Tag an, wie zu Hause fühlen.

Weitere Informationen zum Haus: www.klinikum-ingolstadt.de
Informationen zur Stadt: www.ingolstadt.de
Informationen zur Region: www.ingolstadtlandplus.de
Interessierte Bewerber für ein Stipendium des Klinikums Ingolstadt wenden sich an Werner Büchl, Abteilung Personal. E-Mail: werner.buechl@klinikum-ingolstadt.de; Telefon: (0841) 880-1117.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin aichacher | Erschienen am 29.10.2010
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