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Klinikum Ingolstadt gewinnt Marketing-Award 2009

Der Pressesprecher des Klinikums Ingolstadt, Joschi Haunsperger und seine Stellvertreterin, Claudia Meyer, freuen sich über den Marketing-Award 2009 aus Marburg, den sie für das Klinikum Ingolstadt entgegen nehmen durften
Das Klinikum Ingolstadt darf sich erneut über eine prestigeträchtige Auszeichnung freuen: Für sein Marketingkonzept ist das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus am vergangenen Mittwoch mit dem ZeMark Award für das beste Marketing-Konzept für Kliniken ausgezeichnet worden. Die professionelle Umsetzung eines ausgefeilten und umfassenden Marketingkonzeptes habe den Ausschlag gegeben, hieß es in der Begründung des ausrichtenden Zentralen Marketingclubs in der Gesundheitswirtschaft. Pressesprecher Joschi Haunsperger, der als Leiter der Stabsstelle Presse/PR mit seinem Team für das Marketing im Klinikum zuständig ist, durfte nach der 5. ZeMark-Tagung in Marburg den noch jungen Preis entgegennehmen.

Keine Klinik kommt heute mehr ohne Öffentlichkeitsarbeit und Marketing aus. Das Klinikmarketing professionalisiert und vernetzt sich daher immer mehr. Um diese Professionalisierung weiter voranzubringen, hat sich vor zwei Jahren der „ZeMark Med“, der Zentrale Marketingclub in der Gesundheitswirtschaft e.V., formiert. Verschiedene Agenturen und Klinikvertreter haben sich in dem eingetragenen Verein zusammengeschlossen. Er hat es sich nicht nur zum Ziel gesetzt, mit dem Selbstverständnis eines Branchenverbandes die Verbreitung des Marketings in der Gesundheitswirtschaft zu fördern, sondern hat dazu gleich noch einen Preis ausgelobt: Der „ZeMark Award“ soll positive Beispiele für gelungenes Marketing in der Gesundheitswirtschaft auszeichnen.

Diese Ehre wurde nun dem Klinikum Ingolstadt zuteil. Am vergangenen Mittwoch erhielt Pressesprecher Joschi Haunsperger den Preis in der Kategorie „Klinikmarketing“ verliehen. „Es ist eine große Ehre für mich und mein Team sowie das ganze Klinikum Ingolstadt“, sagte Haunsperger sichtlich gerührt nach der Verkündung des Siegers. „Wir haben gemeinsam mit vielen Kollegen im ganzen Klinikum in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Marke Klinikum aufzubauen und zu entwickeln. Wir freuen uns, dass das mit diesem Preis nun erneut von fachkundiger Seite gewürdigt wird.“ Lob gab es auch von höchster Stelle im Klinikum. „Offenbar haben wir im Klinikum da wieder einmal nicht alles falsch gemacht“, sagte Geschäftsführer Heribert Fastenmeier mit einem Augenzwinkern. „Aber im Ernst: Das Klinikum hat sich in seiner Leistungsfähigkeit wie in seiner Außendarstellung sehr positiv entwickelt. Wir freuen uns über den Preis, der wieder einmal zeigt, dass unser Klinikum längst sich auch außerhalb der Region längst einen Namen gemacht hat.“

Der Preis wurde im Rahmen der 5. ZeMark-Tagung im TTZ Software Center in Marburg übergeben, die sich ganz den aktuellen Trends im „Healthmarketing“ – so der branchenübliche Fachbegriff für das Marketing im Gesundheitssektor – widmete. Im Mittelpunkt stand unter anderem das Thema Marketing-Controlling im Gesundheitsmarketing, über das Prof. Dr. Jörg Link von der Universität Kassel sprach. Gegen Ende der Tagung stellte Prof. Dr. Norbert Meiners von der Privaten Fachhochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta unter dem Schlagwort „Mythos Kundenbindung“ die Möglichkeiten der Patientenbindung im Krankenhausmarkt vor. Diese hat das Klinikum Ingolstadt offenbar durch seine gelungene Markenbildung bereits ein Stück weit erfolgreich umgesetzt und wurde dafür anschließend vor dem versammelten Publikum in Marburg von ZeMark-Präsident Albert Breuer und Geschäftsführerin Sylvia Kernke mit dem Award des ZeMark-Vereins ausgezeichnet.

Marketing neu aufgestellt

Gemeinsam mit seinem Marketing-Team der Stabsstelle Presse/PR, die intern das Kürzel „GO“ trägt, hat Haunsperger das traditionell oft etwas angestaubte Marketinggebaren eines kommunalen Krankenhauses längst neu aufgestellt, bereits vor Jahren in Zusammenarbeit mit einer renommierten Agentur ein neues Corporate Design für das größte Krankenhaus im geographischen Herzen Bayerns entwickelt und darauf aufbauend eine professionelle Marketingoffensive gestartet, die mit dezenten Botschaften, aber starker Präsenz in den verschiedensten Medien offenbar punkten kann. Denn das Logo und der Slogan des Klinikums „Klinikum Ingolstadt – in guten Händen“ sind nach Studien bekannter denn je und das Image des Klinikums als medizinisches Leistungszentrum gut. Mit der jüngsten Preisverleihung haben nun auch zum wiederholten Male Branchenexperten das Marketing des Klinikums ausgezeichnet. „Der Erfolg hat vor allem auch damit zu tun, dass sich das Klinikum in seiner medizinischen Qualität enorm weiterentwickelt hat und in vielen Bereichen Spitzenmedizin bietet. Das macht unsere Arbeit natürlich leichter“, sagt Haunsperger bescheiden und gibt damit das Lob an die Kollegen aus der Medizin und Pflege weiter.

„Es ist aus verschiedenen Gründen dennoch nicht immer einfach, in einem Krankenhaus Marketing zu betreiben, etwa weil es um sensible Medizin und den Schutz der Patienten, aber auch oft um eine komplizierte Materie geht, die es in nachvollziehbare Botschaften umzuwandeln gilt, ohne dabei platt oder marktschreierisch zu wirken“, erklärt Claudia Meyer, die Haunspergers rechte Hand in Sachen Marketing ist. „Es gilt, den richtigen Ton zu treffen und Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten, denn Medizin geht alle an.“ Dabei spielen auch innovative, neue Medienkonzepte eine wichtige Rolle: Beispielsweise wurde jüngst ein RSS-Feed-Service eingeführt, durch den sich Internetnutzer bequem per unverbindlichem und kostenlosem Abonnementservice über Neuigkeiten aus dem Klinikum informieren lassen können.

Das Klinikum ist erst der zweite Preisträger, der mit dem neu geschaffenen „ZeMark Award“ des Zentralen Marketingclubs der Gesundheitswirtschaft e.V. ausgezeichnet wird. Im vergangenen Jahr ehrte der Branchenverband Petra Perleberg, die Marketingleiterin des Marienkrankenhauses in Hamburg, für das beste Marketingkonzept im Bereich Klinikmarketing. Den Preis für die innovativste Kampagne erhielt die SRH-Kliniken GmbH aus Heidelberg, und die Auszeichnung für das beste Marketingkonzept in der Kategorie „Soziale Einrichtungen“ ging an die Mediana Unternehmensgruppe in Fulda. In diesem Jahr durften sich neben dem Klinikum außerdem das Albertinen-Krankenhaus Hamburg und die Wicker-Kliniken Hessen über die weiteren Preise in den übrigen Kategorien freuen.

Mehrfach ausgezeichnet

Bereits mehrfach war das Klinikum in den letzten Jahren für seine Marketingleistung ausgezeichnet oder lobend erwähnt worden. Erst 2007 hatte es unter anderem in Köln unter 32 nominierten Kliniken den „KlinikAward“ der renommierten Agentur rotthaus für das beste Marketingkonzept und die Umsetzung seiner Corporate Identity erhalten, und 2005 war man bereits mit dem Marketingpreis der Fachhochschule Ingolstadt ausgezeichnet worden. Zudem gab es im vergangenen Jahr gute Noten beim „KlinikMedienCheck“.

Die Jurys der Awards lobten in den letzten Jahren immer wieder das schlüssige Gesamtkonzept des Klinikums. Die Stabsstelle Presse/PR hatte in den letzten Jahren das Marketing und den Auftritt des Klinikums nach außen vereinheitlicht und professionalisiert. Eine ebenso schlichte wie einprägsame „Corporate Identity“ hat seitdem in Verbindung mit umfassender und klarer Information über die verschiedensten Themen aus dem Klinikum sowohl das Klinikum als Marke als auch die Qualität der Leistungen in den einzelnen medizinischen Fachbereichen im Bewusstsein der Bevölkerung verankert und die Bindung zu „ihrem Klinikum“ deutlich verstärkt.

Die Stabsstelle Presse/PR verfolgt dabei ein umfassendes und multimediales Konzept, das sich jeweils spezifisch an unterschiedlichste Publika wendet und dabei gleichzeitig den steigenden Informationsbedarf für medizinische Themen bedient. Die Stabsstelle erstellt und veröffentlicht eine ganze Reihe von Publikationen, die sich mit verschiedenen Inhalten und jeweils unterschiedlicher Informationstiefe im Sinne eines internen und externen Marketings an spezifische Zielgruppen innerhalb und außerhalb des Klinikums wendet. Beispielsweise richtet sich der „KlinikumMedicus“ mit medizinischen Themen an die niedergelassenen Ärzte als Zuweiser. Die Stabsstelle übernimmt außerdem die Veranstaltungsorganisation des Klinikums, pflegt die viel besuchte Homepage des Schwerpunktkrankenhauses und repräsentiert das Klinikum auf Messen und Tagungen in der Region und darüber hinaus. Sie organisiert auch die GesundheitsAkademie des Klinikums, die sich mit einem breiten Spektrum unterschiedlichster Angebote an Mitarbeiter und Ärzte des Klinikums und anderer Kliniken, niedergelassene Ärzte, Manager und Mitarbeiter von Wirtschaftsunternehmen, aber auch an Familien und die breite Bevölkerung richtet.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin Schrobenhausen | Erschienen am 12.10.2009
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