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Spende der Unfallchirurgie des Klinikums Ingolstadt

Der Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt, Heribert Fastenmeier (links), der Direktor der Chirurgischen Klinik II, Priv.-Doz. Dr. Michael Wenzl (Mitte) und sein Oberarzt Dr. Matthias Bühler ((rechts), überreichten 2.000 Euro als Spende an Bruder Martin (2. v. links) und an Martin Ott. (Foto: Klinikum Ingolstadt)
Gleich doppelt Grund zur Freude hatten Priv.-Doz. Dr. Michael Wenzl, der Direktor der Chirurgischen Klinik II im Klinikum Ingolstadt, und sein Team beim Symposium „Septische Unfallchirurgie und Orthopädie“ Ende Januar. Ein gut besuchtes und wissenschaftlich sehr interessantes Symposium und ein finanzieller Überschuss, der nun für einen guten Zweck gespendet werden konnte: Insgesamt 2.000 Euro überreichten Wenzl und Heribert Fastenmeier, Geschäftsführer des Klinikums, nun jeweils zur Hälfte an Bruder Martin, von der Ingolstädter Straßenambulanz sowie an Martin Ott, der Obdachlosen in Sankt Petersburg im kalten Winter Russlands zu überleben hilft. „Wir helfen gerne“, sagt Wenzl. Gerade der Medizin stehe es gut an, auch an notleidende Menschen in der Welt, aber auch in unserer Region zu denken.

Einmal im Jahr wird Ingolstadt zu so etwas wie dem Zentrum für die septische Chirurgie in Deutschland. Beim Symposium „Septische Unfallchirurgie und Orthopädie“ treffen sich Experten des kleinen aber wichtigen Teilgebiets der Chirurgie im Klinikum Ingolstadt, um sich über die neuesten Entwicklungen ihres Faches auszutauschen, das sich mit der chirurgischen Therapie septischer Wunden beschäftigt. Angenehmer Nebeneffekt: Das Symposium kommt laut Bewertung der über 100 Teilnehmer nicht nur bei den Ärzten sehr gut an, sondern auch bei den Sponsoren.

Darüber freuen sich nicht nur Wenzl und Dr. Matthias Bühler, Oberarzt an der Chirurgischen Klinik II und ein ausgewiesener Spezialist für septische Chirurgie, mit dem die Veranstaltung von seinem alten Arbeitgeber aus München mit nach Ingolstadt kam, sondern auch wohltätige Einrichtungen in der Region. Denn durch die Sponsorengelder konnten wie Kosten für die zweitägige Fachtagung mit renommierten Referenten weitestgehend gedeckt werden, sodass sich insgesamt ein Überschuss von 2.000 Euro ergab, den das Klinikum nun an die zwei Hilfsorganisationen überreichen konnte.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnten Wenzl und Fastenmeier sowie weitere beteiligte Personen die Schecks nun an die beiden Empfänger übergeben. Dieser sehr positive Nebeneffekt ist für Wenzl und Bühler ein Grund mehr, dass das Symposium schon aufgrund des großen Interesses zu einer festen Einrichtung in Ingolstadt werden soll.

Das solle nach Möglichkeit auch für die Spenden gelten, wünscht sich Wenzl. „Ein wissenschaftlich interessantes Symposium und dabei auch noch etwas Gutes tun – eine schönere Kombination kann ich mir kaum vorstellen“, sagt Wenzl. „Auch wenn man manchmal einen anderen Eindruck bekommt – uns in Deutschland geht es doch sehr gut.“ Da sei es wichtig, auch einmal etwas zurückzugeben, wenn man die Chance dazu habe – nicht nur an notleidende Menschen in der Welt, sondern durchaus auch an die sozial schwächeren Menschen in der Region, die man auch nicht vergessen dürfe.

Diesen Gedanken teilten offenbar auch die teilnehmenden Ärzte aus dem Klinikum Ingolstadt. Sie hätten die Teilnahmegebühr in Höhe von 50 Euro als Mitarbeiter des Hauses nicht bezahlen müssen, bestanden aber darauf, sie für den guten Zweck zu spenden – noch ein Grund zur Freude für Bühler und Wenzl und ein weiterer Ansporn, das Symposium fest zu etablieren.
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