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Ohmtalbahn: Neue Güterverladung in Nieder-Ofleiden

Verladegleis für die neue Lagerhalle am 16.12.2012
Homberg (Ohm): Bahnhof Nieder-Ofleiden |

Die Ohmtalbahn war wie zahlreiche Nebenbahnen von Rückbaumaßnahmen und teilweiser Stilllegung betroffen. Im Jahr 2012 wurde die für den Güterverkehr genutzte Reststrecke durch den Bau eines neuen Gleisanschlusses aufgewertet.

Nur wegen des Güterverkehrs zum Steinbruch von Nieder-Ofleiden existiert noch ein Teil der einst von Kirchhain nach Burg- und Niedergemünden führenden Nebenbahn. Zu den Schottertransporten kamen gegen 2009 noch Kokstransporte für die in Stadtallendorf ansässige Eisengießerei Fritz Winter. Diese hatte das Gelände einer früheren Palettenfabrik in Nieder-Ofleiden übernommen, da es beim Stadtallendorfer Werk an Platz mangelte. Die an der Ohmtalbahn gelegene Gewerbefläche wird auch zum Umladen von Gütern auf die Bahn genutzt.
Das Gewerbegebiet in Nieder-Ofleiden ("Industriepark Nieder-Ofleiden") wurde 2012 zwischen Bahn und Radweg Richtung Schweinsberg erweitert. Dort ensteht eine Halle, in der Güter umgeschlagen werden können, die vor Nässe geschützt werden müssen (z.B. Früchte und Getreide). Außerdhalb der Halle sollen große 24-Tonnen-Container mit Koks verladen werden.
Am 16. Dezember 2012 waren die Gleise schon verlegt, und auf dem Freigelände lagerten zahlreiche schwarze Container mit der Aufschrift black-boxX. Von der im bau befindlichen Halle standen Teile der Seitenwände.

Links
Artikel in der Gießener Allgemeinen vom 27.10.2010

Umbau der Verladeanlagen am Niederofleidener Steinbruch (2012)
Sanierung der Ohmtalbahn (2009)

Bilder von Sören-Helge und Leif-Erik Zaschke
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