Anzeige

Kreiszeltlager des Jugendrotkreuzes: Vier Tage Lagerfreiheit

Anstehen für das traditionelle Mohrenkopfessen
 
Das JRK-Kreiszeltlager vor der Sporthalle in Udenhausen
Hofgeismar. Vom 6. bis 9. Juni erlebten 46 Kinder und Jugendliche mit sechs Betreuern aus dem Altkreis Hofgeismar das Kreiszeltlager des Jugendrotkreuzes (JRK) in Udenhausen. „Glücklicherweise brauchten wir die Gummistiefel nur für unsere Lagerolympiade, und auch sonst war es ein rundum schönes Zeltlager. Auf jeden Fall haben die Kinder und Jugendlichen ein schönes und positiv prägendes Gemeinschaftserlebnis gehabt“, fasste André Neumann, JRK-Kreisleiter, am Samstag das Ergebnis des Zeltlagers zusammen.
Erstmals wurde das Kreiszeltlager zusammen mit der Jugend der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) aus Grebenstein veranstaltet. Von der DLRG bevölkerten 11 Jugendliche das Zeltlager.
Am Mittwochnachmittag begann das Lager mit dem Zeltaufbau, bei dem alle zusammen anpackt haben. Nachdem die Zelte bezogen waren und man sich bei dem ersten gemeinsamen Abendessen gestärkt hatte, ging es ans Lagerfeuer. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde dann die Umgebung bei einer ausgiebigen Nachtwanderung erkundet.
Für den Donnerstag hatten sich die Betreuer eine tagesfüllende Lagerolympiade ausgedacht: Schubkarrenrennen, Nagelklopfen, Torwandschiessen und Gummistiefelweitwurf gehörten neben einem Geschicklichkeitsparcours zu den gewerteten Disziplinen. Kein Wunder, dass die Olympioniken nach den kräftezehrenden Wettkämpfen hungrig waren und sich im Handumdrehen über die aus frischen Zutaten selbstgemachten Hamburger hermachten.
Am Freitag ging es dann in den Tierpark Sababurg. Um den Besuch etwas spannender zu machen, hatte die Lagerleitung eine „Tierpark-Rallye“ vorbereitet. Für die Lagerteilnehmer hieß das, dass sie viele Fragen zum Tierpark und den dort lebenden Tieren, aber auch Rechenaufgaben und Logikfragen, beantworten mussten. Bei der Rückkehr ins Zeltlager wurden sie mit einer Menge Negerküssen empfangen: Barbara Maeusel, 2. Kreisvorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Hofgeismar, hatte die Mohrenköpfe, heute politisch korrekt „Schaumküsse“ genannt, in guter alter Tradition ausgegeben. Zum offiziellen Lagerabschluss führten die Kinder und Jugendlichen selbst einstudierte Aufführungen vor. Und natürlich endete auch dieser Abend am Lagerfeuer.
Nach den aufregenden und anstrengenden Vortagen wurde am Samstag ausgeschlafen und ein letztes Mal gemeinsam gefrühstückt. Danach hieß es Klamotten packen, aufräumen und letztendlich die Zelte abbauen. Um die Mittagszeit ging es dann ab nach Hause. Für die Betreuer standen dann allerdings noch etliche Nacharbeiten an, so dass die letzten Betreuer erst am Nachmittag wieder zu Hause waren.

Hintergrund
Das Jugendrotkreuz im Altkreis Hofgeismar:
Das Deutsche Jugendrotkreuz ist der eigenverantwortliche Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Allein im DRK-Kreisverband Hofgeismar engagieren sich über 110 JRKler in acht Gruppen. Ob Schulsanitätsdienst, Kampagnen-Arbeit, Streitschlichtung oder Ferienfreizeit: Jugendrotkreuzler/-innen setzen sich für andere Menschen ein, beschäftigen sich mit den Themen Gesundheit, Umwelt, Frieden und Völkerverständigung und mischen bei politischen Entscheidungen mit.
Weitere Informationen unter www.DRK-Hofgeismar.de
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.