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Wolfenbüttel - Die Fachwerkstadt und Residenzstadt der Welfenherzöge - zog den Schwesternkreis zur Ceder in ihren Bann

Mit dem Niedersachsen-Ticket brachte die Bahn die Damen des Schwesternkreises bei strahlendem Wetter und bester Laune nach Wolfenbüttel. Es ist empfehlenswert, die Stadt zusammen mit einem Stadtführer zu erkunden. So wurden wir vereinbarungsgemäß am Kultur-Bahnhof in Wolfenbüttel von einer Stadtführerin in Empfang genommen und gleich über das alte Bahnhofsgebäude informiert. Weiter ging es zum Schloss der Herzöge aus dem Hause Braunschweig-Lüneburg. Es ist nicht zu glauben, aber die Prunkfassade wurde 1714 aus Holz angebaut. In Niedersachsen nimmt das Schloss einen besonderen Rang ein, da es die einzigen hochbarocken Staatsappartements des Landes beherbergt. Unser Weg führte uns über "Klein-Venedig" zum schmalsten Haus in Wolfenbüttel. Dieses ist aber nur an der Straßenseite ganz schmal, denn nach hinten verbreitert es sich enorm, so dass genug Wohnraum vorhanden ist. Die Altstadt mit über 600 Fachwerkhäusern ist wirklich sehenswert. An der alten Kommisse vorbei, in der früher u.a. die Fleischwaren aufbewahrt wurden, führte uns der Weg zum Stadtmarkt, auf dem auch heute noch ein Markt stattfindet. Hier steht das schöne Fachwerk-Rathaus und in der Mitte des Platzes ist das viel fotografierte Herzog-August-der-Jüngere Reiter-Denkmal von 1904. Nach fast 2-stündiger Führung hatten wir uns nun eine Pause verdient und die verbrachten wir im Restaurant Kronprinz in der Bahhofstraße. Nach dem schmackhaften Essen hatten wir einen Besichtigungstermin in der berühmten Herzog-August-Bibliothek. Hier ist eine der größten europäischen Bibliothek untergebracht und auch wir bewunderten die Schätze und die musealen Räume der weltbekannten Bibliothek. Der nächste Termin führte uns zu Kaffee und Kuchen in das Café Am Stadtmarkt in der Kanzleistraße. Die inzwischen müden Füße erholten sich und der Kaffeedurst wurde zusammen mit leckeren Torten gestillt. Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und so traten wir zufrieden und um einiges Wissen reicher die Rückfahrt nach Hannover an.
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