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„Schorsenbummel“ in London

Die Gruppe vor dem British Museum
- Auf den Spuren der hannoverschen Könige in London
Ein Bericht von Friedel Eickhoff

Mit diesem Vorhaben reiste der Heimatbund Niedersachsen, Gruppe Hemmingen vom 25.September bis 01.Oktober 2012 in die britische Hauptstadt.

Die Georgs aus Hannover regierten als englische Könige von 1714 bis 1830 (Georg I 1714 bis 1727, Georg II 1727 bis 1760, Georg III 1760 bis 1820 und Georg IV 1820 bis 1830).

Der Tower war unser erstes Besichtigungsziel – von Wilhelm dem Eroberer nach 1066 als Festung errichtet, später Staatsgefängnis, Hinrichtungsstätte und Aufbewahrungsort der Kronjuwelen.
Hampton Court, der größte Königspalast, war vor allem Sitz des berüchtigten Heinrich VIII. Aber auch die hannoverschen Könige hatten dort zunächst ihre Räume.
Georg II ließ dann Kensington Palace zum Palast umbauen, der heute von William und Kate bewohnt wird.
Im Buckingham Palace residiert Königin Elizabeth II. Dieser Palast wurde von Georg II und Georg IV aus- und umgebaut.
Windsor Castle war zunächst eine strategisch hervorragend gelegene Festung. Georg II und Georg IV machten dieses Schloß zum wichtigsten Zentrum des höfischen Lebens.
Unter Georg IV entstand in Brighton der Royal Pavilion – ein äußerlich recht eigenartiger Bau.
Und Westminster Abbey ist die Königs- und Grabkirche der englischen Könige. Auch Georg II ist hier bestattet – wie viele Berühmtheiten des Landes (z. B. auch Händel).
Am letzen Tag unseres London-Aufenthalts besuchten wir das Britische Museum mit seinen unermeßlichen Schätzen und betrachteten u. a. den berühmten Stein von Rosette, mit dessen Hilfe die antiken ägyptischen Hieroglyphen entziffert werden konnten.

Aber wir haben uns nicht nur historische Bauwerke angeschaut. Eine Schiffsfahrt auf der Themse stand ebenso auf dem Programm wie ein Blick auf London Eye (dem 135 m hohen Riesenrad), ein Besuch bei Harrod’s, dem Hyde Park und vor allem die Teilnahme an einer Musical-Aufführung „Singin‘ in the Rain“. Und der Regen wurde sogar Wirklichkeit und erreichte auch die Zuschauer in den ersten Reihen.

„Greater London“ mit 6,8 Millionen Einwohnern ist eine Stadt mit Tradition (herrliche Palasträume, Wache der Gardisten zu Pferde) und des modernen Bauens – eben eine Stadt der Kontraste.

Vielfältige Eindrücke haben wir von dieser Studienreise mitgenommen, manches von den „Schorsen“ gehört; allerdings konnte von „Bummeln“ keine Rede sein – London ist eine hektische Weltstadt voller eiliger Menschen, voller Busse und Taxis, sausender U-Bahnen und losjagenden Radfahrern.
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