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Einsatzübung Unwetter

Der Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr Hemmingen während der Übung vor dem Rathaus in Hemmingen

Am Abend des 10. Oktober 2012 übten alle 21 Städte und Gemeinden der Region Hannover für einen Unwettereinsatz.

Im Falle eines Unwetters werden sogenannte Einheiten „Einsatzleitung Ort“, kurz ELO, in den jeweiligen Städten und Gemeinden der Region Hannover eingerichtet um anfallende Einsätze selbstständig zu koordinieren. Für diese Einsätze werden spezielle Funkkanäle zur Verfügung gestellt. Bis zu fünf Stadt- bzw. Gemeindefeuerwehren teilen sich hierbei einen Funkkanal.

Um zu testen, ob sich die einzelnen Funksprüche überlagern und es dabei zu Störungen bei der Abwicklung des Funkverkehrs kommt, wurde eine Funkübung in allen 21 Städten und Gemeinden der Region Hannover gleichzeitig durchgeführt.

Zu dieser Übung wurde der Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr Hemmingen am Rathaus aufgestellt. Mit dem Einsatzleitwagen nahmen noch vier weitere Fahrzeuge aus den Ortsfeuerwehren Harkenbleck, Hiddestorf-Ohlendorf und Hemmingen-Westerfeld teil.

Die Aufgabe dieser Fahrzeuge bestand darin, verschiedene Punkte im Stadtgebiet Hemmingen abzufahren und die funktechnische Erreichbarkeit zu testen. Sämtliche Ortsteile der Stadt Hemmingen wurden dabei berücksichtigt.

Jedes Fahrzeug musste ein Auswertungsbogen ausfüllen, der dann der Übungsleitung der Region Hannover übermittelt wurde. Die aus der Übung gewonnenen Kenntnisse werden in den nächsten Wochen ausgewertet und fließen in die Planung für künftige Unwettereinsätze mit ein.

Gerade die Unwettereinsätze nach dem Orkan Kyrill 2007, das immer wiederkehrende Hochwasser und nicht zuletzt dem Starkregen im August dieses Jahres haben gezeigt, wie wichtig eine gut funktionierende Einsatzkoordination ist.
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