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Die Ortsfeuerwehr Hemmingen-Westerfeld bildet sich in der Unfallverhütung und Erster Hilfe weiter

Beatmung der Übungspuppe mit einem Beatmungsbeutel
In den Wintermonaten bietet es sich an, in der Ausbildung Bereiche auszubilden, die nicht im Freien stattfinden.
Aus diesem Grund findet immer am ersten Dienst im neuen Jahr die jährliche Pflichtunterweisung zur Unfallverhütung statt. In diesem Jahr wurde das Thema „Verhalten bei Alarm, Fahrten im Einsatz“ angesprochen.
Sowohl die Fahrt zum Gerätehaus im Privatfahrzeug als auch das fahren mit Einsatzfahrzeugen unter Einsatzbedingungen mit Blaulicht und Einsatzhorn, bergen eine Vielzahl von Gefahren. Anhand einiger Folien einer Präsentation und in einem Lehrfilm wurden die Gefahrenquellen aufgezeigt. Umsichtiges und vorausschauendes Verhalten verlangen die Fahrten in einem Einsatzfall.

Der nächste Dienst wurde zum Auffrischen der Kenntnisse in der Ersten Hilfe genutzt.

Im Fokus hierbei stand die Herz-Lungenwiderbelebung. Der Dienst wurde von zwei Kameraden durchgeführt, die bei der Flughafen- und der Berufsfeuerwehr Hannover arbeiten und einem Kameraden, der auch beim DLRG tätig ist. Mit Hilfe von zwei Übungspuppen konnte die Widerbelebung bei einem Herzstillstand geübt werden. Finden des richtigen Druckpunktes, stärke und Anzahl der auszuübenden Drücke und das Beatmen mittels Beatmungsbeutel wurde von allen Teilnehmern durchgeführt. Dreißig Mal drücken, zwei Mal beatmen. Immer wieder musste diese Frequenz eingehalten werden.
Anstrengend, wie ein Kamerad befand. „Wie lange muss ich das machen“? So eine der Fragen an dem Abend. „So lange, bis Puls und Atmung wieder festgestellt werden können oder ein Rettungswagen vor Ort ist“ so die Antwort der Ausbilder. Das kann auch mal zehn Minuten dauern.

Ein zweiter Ausbildungspunkt war die Einweisung an einem sogenannten Laiendefibrillator, Frühdefibrillator oder auch Automatisierter externer Defibrillator (AED) (Klick Wikipedia).

Diese Geräte hängen zum Beispiel im Hallenbad Hemmingen oder in der KGS Hemmingen.

Bei einem Herzstillstand können auch Ersthelfer einen rettenden Stromstoß abgeben und so einem Patienten das Leben retten.
Mit einer Sprachsteuerung wird der Laienhelfer durch die durchzuführenden Schritte geführt. Erst nachdem das Gerät ein sogenanntes Kammerflimmern erkannt hat, kann der Stromstoß ausgeführt werden.
Mithilfe des Übungsgerätes der DLRG Hemmingen konnten die Teilnehmer an einer Übungspuppe die Vorgehensweise bis zum rettenden Stromstoß üben.

Zwei interessante Dienste, die auch zur ständigen Aus- und Fortbildung einer freiwilligen Feuerwehr gehören.

www.ffhemmingen-westerfeld.de
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