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HARZ: WANDERUNG von DANKERODE zur WIPPERTALSPERRE

Blick auf die herbstliche Wippertalvorsperre
Harzgerode: Dankerode | Der Parkplatz am Sportplatz des Harzortes Dankerode war der Treffpunkt für die Wanderfreunde des Harzklub Zweigvereins Ballenstedt. Die Leitung der Wanderung hatte das  Ehepaar Lüttich übernommen. Dankerode befindet sich auf einer von Osten nach Süden ansteigende Hochfläche im Unterharz, die nur durch die Harzflüsse Wipper, Selke und  der Eine unterbrochen ist. Am Rande des Harzdorfes entlang führte uns ein asphaltierter Feldweg zu dem, von Königerode kommenden, Ortseingang von Dankerode. Hier befindet sich eine, vom Heimatverein Dankerode geschaffene,  Informationstafel über die gut gekennzeichneten Wanderwege um Dankerode. Nach ein paar hundert Meter auf einem gepflasterten Fußweg neben der, nach Königerode führenden, Kreisstraße K1357,  überquerten wir diese und wanderten weiter in Richtung  Wippertal. Bedingt durch Baumschäden konnten wir den Rundwanderweg R8 nicht vollständig benutzen. Statt des Heuweges nahmen wir die Eckardstraße um hinunter ins Wippertal zu gelangen. Hier trafen wir auf den ca. 80 km langen Lutherweg der, von der Lutherstadt Eisleben nach Nordhausen, durch Teile des Naturpark Harz führt. Auf dieser Strecke befinden sich mehrere Naturerlebnisstationen.

Wir wanderten talabwärts weiter bis wir zur Armbruster- Brücke.  Hier befindet sich der Einlauf der Wipper in die Wippertalvorsperre. Diese Talsperre wurde in den 50 er Jahren hauptsächlich zur Wasserversorgung des damaligen VEB Mansfeld Kombinat angelegt. Die eigentliche Talsperre wurde aber nicht errichtet. Da die Vorsperre den Hochwasserschutz nicht vollständig, für die im Wippertal liegenden Ortschaften, abdecken kann, wurde vor 6 Jahren mit den Bau eines Hochwasserrückhaltebecken in der Nähe des staatlich anerkannten Erholungsortes  Wippra  begonnen. Vor kurzem am 4.September 2020 konnte das 17 m hohe und ca. 200 m lange Bauwerk seiner Bestimmung übergeben werden.

Am Rande der etwa 1.000 m langen Vorsperre legten wir eine Pause ein. Denn nun, etwa auf Höhe der Staumauer, ging es  auf dem etwa 1 km langen Steineren Weg stetig bergauf zur Schiefergrabenstraße. Die Schiefergrabenstraße ist ein von Ost nach Nordwest verlaufender schnurgerader geschotterter breiter Forstweg. Auf ihm wanderten wir bis zu der, kurz vor dem Forsthaus Schiefergraben, befindlichen Schutzhütte. Hier legten wir nochmals eine kurze Pause ein. Ab dem Forsthaus Schiefergraben nennt sich dieser Forstweg jetzt Dankeröder Gestell. Auf diesem "Gestell" kamen wir auch an die, unter besonderen Schutz stehenden, Habitatbäumen vorbei. In diesen Bäumen haben verschiedene Tierarten Unterschlupf gefunden. An den Bäumen hängen aber auch, auf der von der Straße abgewendeten Seite, eine Art Nistkästen als Wohnstube für Fledermäuse. Nach ca. 16 km erreichten wir bei schönem - aber etwas zu warmen - Wanderwetter wieder unseren Parkplatz. Ein Dankeschön geht an das Ehepaar Lüttich für die schöne Wanderung.
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2 Kommentare
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Christine Schwarzer aus Dessau | 17.09.2020 | 06:42  
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Joachim Brehme aus Quedlinburg | 18.09.2020 | 09:07  
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