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Sporthalle, Sicherheit und Wasserkraftwerk: Es gab wieder viele Anfragen im Bezirksrat

Sichere Wohngegend trotz HAZ-Artikel: Die Helmstedter Straße in Döhren.
Hannover: Freizeitheim Döhren | Da hatten drei Parteien denselben Gedanken: Sowohl in Anfragen der SPD als auch von der Fraktion der Grünen und der CDU wurde sich um die Sporthalle der Grundschule Suthwiesenstraße gesorgt. Weil Wasser durch das Dach gelaufen ist, ist die Halle derzeit gesperrt. Die Verwaltung sei dabei, eine umfassende Schadensanalyse durchzuführen. Dann sollen die notwendigen Schritte ergriffen werden, damit die Halle wieder bespielbar wird, hieß es zur Antwort in der jüngsten Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel am letzten Donnerstag (9. Februar). Und: Momentan könne die Verwaltung noch keine Ersatzzeiten für die Vereine in anderen Sporthallen nennen.

Ein Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) im Januar führte zu einer weiteren Anfrage der Sozialdemokraten. Stand dort schließlich zu lesen, dass der Bereich der Helmstedter Straße als problematisch gelte, immer wieder müsse die Polizei dorthin ausrücken. Was ist dran an dieser Behauptung, wollte die SPD wissen. Die Antwort: „Die Kriminalitätsbelastung ist nicht auffällig und der Bereich gilt nicht als problematisch.“ Die Aussage im Zeitungsartikel könne aus polizeilicher Sicht nicht bestätigt werden. Fazit: Auch was in der HAZ steht, muss nicht immer stimmen.

An den Bau des geplanten Wasserkraftwerks am Leinewehr erinnerten die Grünen mit ihrer Anfrage. Das Planfeststellungsverfahren selbst hat noch nicht begonnen, erfuhren daraufhin die Bezirksratspolitiker. Der Unternehmer, der dort ein Wasserkraftwerk bauen will, hat aber inzwischen Entwürfe von Unterlagen vorgelegt, die jetzt erst einmal auf Vollständigkeit geprüft werden.

Viel Geduld müssen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel mitbringen. Erst im Jahr 2022 will die Stadt mit konkreten Planungen für eine neue Feuerwache beginnen, danach sei dann noch einmal mit rund drei Jahren bis zum Umzug in die neue Unterkunft zu rechnen. Die SPD-Fraktion hatte angefragt, wann mit dem versprochenen Neubau der Feuerwache Wülfel zu rechnen ist. Das alte Gebäude ist marode, der Standort nicht ideal. Als mögliche neue Heimat der Ortswehr Wülfel hat die Stadt Grundstücke neben dem TÜV und an der Völgerstraße ins Auge gefasst.

Lohnt sich nicht, nicht wirtschaftlich. Deshalb, so wurde dem Bezirksrat Döhren-Wülfel auf eine weitere Anfrage der SPD mitgeteilt, hat die Deutsche Post Briefmarkenautomaten in Döhren abgebaut. Wer Marken haben wolle, könne sie in der Filiale Abelmannstraße oder in zwei DHL-Paketshops kaufen. Außerhalb der Öffnungszeiten gebe es die Möglichkeit, das Porto über das Internet zu Hause selbst auszudrucken oder sich einen Zahlencode auf sein Mobiltelefon schicken zu lassen.
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