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Nachfrage im Bezirksrat: Stadt weiß nichts von Bauplänen für das Westende der Peiner Straße

Flachbauten an der Peiner Straße: Gerüchte um angebliche Neubaupläne machen bei Anwohnern die Runde.
Hannover: Freizeitheim Döhren | Die Antwort war kurz und knapp: Der Stadtverwaltung sind keine Neubauabsichten auf dem nördlichen Eckgrundstück Peiner Straße / Hildesheimer Straße in Döhren bekannt. Zurzeit stehen an dieser Stelle nur Flachbauten, unter anderem unterhalten eine Drogeriekette und ein Bankinstitut hier Filialen. Anwohner berichteten von Vermessungsarbeiten im Januar. Sie hörten, es sei der Neubau eines mehrstöckigen Gebäudes geplant. Daraufhin hakte die SPD-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Stadtbezirksrates Mitte Februar nach.

Bürger aus Mittelfeld machten die SPD-Bezirksratsfraktion auf eine fehlende Bordsteinabsenkung am Weg in die Parkanlage gegenüber der Straße "Birnengarten" aufmerksam. Auch hier fragte die SPD nach. „Viele im Wohngebiet lebende mobilitätseingeschränkte Menschen, Menschen mit Kinderwagen, Senioren mit und ohne Rollatoren, Gehbehinderte aber auch Radfahrer würden hier eine Bordsteinabsenkung sicher sehr begrüßen“, heißt es dazu im Anfragentext. Die Antwort der Verwaltung: Die Fachbereiche Umwelt und Stadtgrün und Tiefbau wollen eine Bordsteinabsenkung an dieser Stelle prüfen.

Alle guten Dinge sind drei: Die SPD interessiert sich in der dritten Anfrage für die Pläne einer österreichischen Firma, an der Chicago Lane einen sogenannten Coworking-Space zu errichten. Coworking Spaces stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur wie etwa ein Netzwerk, Drucker, Scanner, Fax, Telefon, Beamer oder Besprechungsräume zeitlich befristet verschiedenen Kleinunternehmern zur Verfügung, die diese gemeinsam mit anderen dann nutzen können. Dazu will der Investor nun den Bezirksrat im Rahmen einer besonderen Veranstaltung näher informieren.

Beschlossen: die SPD bat in einem Antrag, eine schnellstmögliche Überprüfung und Sicherung des östlichen Fußgängerübergangs (Zebrastreifen) über die Südschnellwegabfahrt/Einmündung Zeißstraße vorzunehmen und dort gegebenenfalls gelbe blinkende Warnlichter zu installieren oder eine Bedarfsampel einzurichten. „Dieser Zebrastreifen wird auch von vielen Schulkindern stark genutzt. Es war häufig zu beobachten, dass Autofahrer hier ungebremst auf den Zebrastreifen zufuhren und erst in letzter Minute die Gefahr erkannten. Gelbe Blinklichter oder aber eine Bedarfsampel könnten an dieser Stelle die Sicherheit querender Fußgänger, besonders auch der Schulkinder erhöhen“, heißt es in den Gründen. Die Mehrheit der übrigen Bezirksratmitglieder sahen das auch so und verabschiedeten den Antrag.

Soweit der Text einer Pressemitteilung der SPD-Bezirksratsfraktion zu gestrigen Sitzung.

Einen erweiterten Bericht über die Bezirksratssitzung gibt es beim Stadtreporter.de - hier klicken
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