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Damals in Döhren: Politik mit lustigen Sketchen und Moritatenliedern

SPD-Veranstaltung mit Spielszenen und Liedern: so wurde vor 28 Jahren politisch diskutiert.
Hannover: Freizeitheim Döhren | Politik einmal anders: Mit Sketchen und Moritatenlieder lockte die SPD Döhren Ende Januar 1990 ihre Mitbürger in das Freizeitheim an der Wollebahn. Thema des Abends vor rund 29 Jahren: Frauenförderung. Das neue Konzept war ein Erfolg. Der Saal war voll, sogar aus Ahlem reisten einige Zuschauer an.

Heide Beußer-Böhme, damals Chefin des SPD-Ortsvereines Döhren-Waldheim-Waldhausen und Kandidatin für ein Landtagsmandat, debattierte mit SPD-Unterbezirksvorständler Walter Wilken über die Notwendigkeit eines Frauenförderplanes für die Stadt Hannover. Eigentlich wollte Beußer-Böhme in der Diskussion den Contra-Part spielen. „Ich habe aber vergeblich nach Gegenargumenten gesucht“, gestand sie. Walter Wilken vom SPD-Unterbezirk Hannover-Stadt plädierte dafür, durch viel Transparenz einen Bewusstseinswandel erreichen.

Muntere Unterhaltung zwischen den Debattenrunden boten den dem Moritatenlied von „Sabinchen aus Trauenbrietzen“ vier junge Damen aus Isernhagen. Das Juso-Quartett hatte kleine Sketche zum Thema einstudiert.

Seit über 40 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 15.02.2019 | 19:11  
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