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Bezirksrat: Tag der Einstimmigkeit

Der nasse Fleck von Döhren auf dem Fiedelerplatz.
Hannover: Freizeitheim Döhren | Relativ kurz und sehr harmonisch. Die März-Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel heute Abend (8. März) im Freizeitheim Döhren verlief ungewöhnlich friedlich. Alle Anträge – egal von welcher Fraktion gestellt – wurden einträchtig und einstimmig verabschiedet.

Bei dem Tagesordnungspunkt zur Fortschreibung des Nahverkehrsplanes war insbesondere die geplante Einstellung der Regio-Buslinie 350 den Bürgervertretern ein Dorn im Auge. Diese Linie hat bislang das Jugendgästehaus (und auch das Schützenhaus) an die Stadtbahnhaltestelle in Wülfel angeschlossen. SPD und CDU forderten in Änderungsanträgen beide den Erhalt der Haltestelle in der Wilkenburger Straße. Weil der CDU-Antrag die weitergehenden Forderungen enthielt, stimmten auch die Sozialdemokraten für den CDU-Vorstoß, erklärten ihren eigenen Antrag für erledigt und sicherten damit die Einstimmigkeit in der Runde.

„Vor der Bühne auf dem Fiedelerplatz fließt das Oberflächenwasser nicht richtig ab.
Oft ist ein –als dunkler Fleck sichtbarer – Bereich sehr feucht und matschig. Beim Adventsmarkt 2017 hat deshalb sogar ein Standbetreiber seinen Platz aufgegeben, weil ein weiteres Verweilen ihm nicht zumutbar war. Diese feuchte Stelle ist seit langem ein ständiges Ärgernis bei Veranstaltungen auf dem Platz. Es muss dringend Abhilfe erfolgen“, meinte die SPD-Fraktion. Ihr Antrag an die Verwaltung, „zu prüfen wie der Bereich vor der Bühne auf dem Fiedelerplatz dauerhaft trockengelegt werden kann und diese Maßnahmen dann auch zeitnah umzusetzen“ wurde dann auch geschlossen von dem Gremium verabschiedet; ebenso wie die Idee der Grünen, es auch im Stadtbezirk Döhren-Wülfel mit im 3-D-Stil auf die Fahrbahn gemalten Zebrastreifen zu versuchen.

Ein Herz für Bienen. Sowohl Christdemokraten als auch die SPD-Fraktion widmeten sich den fleißigen Honigsammlerinnen. Der CDU-Antrag „bei zukünftigen Neu- bzw. Ersatzpflanzungen im Stadtbezirk, besonders solche Pflanzen zu berücksichtigen, die als Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln und andere Insekten in Frage kommen“ wurde ebenso einträchtig verabschiedet wie der Vorschlag der Sozialdemokraten, die Stadt möge die Ansiedlung von Völkern der Wildbiene durch geMit und Hannover summt e.V. gestatten. Dafür sollen geeignete Plätze im Stadtteil Mittelfeld, wie beispielsweise der Mittelfelder Nachbarschaftstreff, ausgewiesen werden. Die vorgesehen Bienenvölker seien harmlos, hieß es. Sven Rühmeier von der SPD: „Nach Angaben von geMit handelt es sich um Bienen, die – mangels eines Stachels – nicht stechen können und somit auch für Nutzer des Nachbarschaftstreffs und des benachbarten Kinderspielplatzes ungefährlich wären.“
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