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Damals in Döhren: Zur 1000-Jahr-Feier gab es eintausend Wandteller

Siegfried Hebestreit (l.) und Günter Porsiel (r.) präsentieren den Döhren-Teller.
Hannover: Freizeitheim Döhren | Seit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere Leser selbst noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich gar auf einen der Bilder wieder.

Heute: Als es den Döhren-Teller gab

Zum tausendjährigen Jubiläum des Stadtteils Döhren wurde 1983 auch ein Wandteller herausgegeben. Das Foto zeigt den damaligen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Döhrener Vereine, Siegfried Hebestreit, mit Günter Porsiel, damals einer der Sprecher des VHS-Arbeitskreises „Döhren wird verändert“. Die beiden stellten Ende März 1983 den ersten Wandteller der Öffentlichkeit vor. Die Idee zu diesem Wandschmuck aus Keramik kam aus den Reihen des VHS-Arbeitskreises.

Der in weiß gehaltene, trapezförmige Wandteller zeigte in etwas abgewandelter Form das Symbol der 1000-Jahr-Feier. Links stand stolz der Turm der St. Petri-Kirche als Symbol der Christianisierung, rechts stellte der mächtige Uhrturm der Döhrener Wolle die Phase der Industrialisierung dar. Ein Bauernhaus erinnerte an die dörfliche Vergangenheit des hannoversche Stadtteils, Fluss und Bäume sollen an den Freizeitwert erinnern. Natürlich fehlte auch das Wappen des Kleinen Freien und der Döhrener Turm nicht auf dem Bild. Der Keramikteller wurde einzeln in Handarbeit hergestellt mit maximal einer Auflage von 1000 Stück. 58 Mark kostete damals der Wandschmuck, zusammen mit einem Zertifikat über die laufende Nummer des kleinen Werkes.
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