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Damals in Döhren: Zum Karneval 1990 hieß es „Rostock Ahoi“

Rostocker Narren 1990 in Döhren
Hannover: Freizeitheim Döhren | Es waren schon besondere Zeiten vor drei Jahrzehnten: Erst am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Auf einmal konnten sich wieder die Menschen aus Ost- und Westdeutschland ungehindert begegnen. Das hatte auch Auswirkungen auf den Döhrener Karneval. Im Januar 1990 nutzten eine ganze Reihe von Karnevalisten aus Rostock und Sangerhausen (Thüringen) die neue Reisefreiheit und schunkelten mit der Döhrener Karnevalsgesellschaft (DKG). Doch von der Prunksitzung der Döhrener Jecken soll später berichtet werden.

Schon einen Abend vor der großen Sitzung waren die Rostocker Narren nach Döhren gekommen, sammelten erste Eindrücke von Hannover. Unter dem Motto „Rostock Ahoi“ wurden sie im Freizeitheim Döhren empfangen. Es gab Schnittchen, Salate und kühle Getränke. Gesponsert hatten das Ganze die örtliche Geschäftswelt und der damalige SPD-Ortsverein Döhren-Waldheim-Waldhausen. Natürlich begrüßte auch Bezirksbürgermeisterin Inge Meier die aus der DDR angereisten Gäste.

Seit über 40 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse oder erkennt sich auf einem der alten Fotos sogar wieder.
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