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Mittelfeld ist so sicher wie andere Stadtteile auch

Angelo Alter, Vorsitzender der SPD Döhren-Wülfel, wollte wissen: Für wie sicher halten die Mittelfelder ihren Stadtteil?
Hannover: Mittelfeld | „Sicher leben in Mittelfeld.“ Unter diesem Motto machten Mitglieder des SPD-Ortsvereins Döhren-Wülfel und der SPD-Bezirksratsfraktion heute (16. Februar) am späten Nachmittag einen Rundgang durch den Stadtteil, suchten das Gespräch mit Mittelfeldern und fragten, ob und wo sie sich in ihrer Nachbarschaft nicht sicher fühlten. Fazit des SPD-Vorsitzenden und Ratsherrn Angelo Alter am Ende der Veranstaltung: „Mittelfeld ist so sicher wie die meisten anderen hannoverschen Stadtteile auch.“

Aufgeschreckt wurden die Sozialdemokraten durch eine städtische Statistik. Danach sollen in einer Befragung überproportional viele Mittelfelder angegeben haben, dass sie sich in ihrem Stadtteil nicht mehr sicher fühlen. Dem wollten Angelo Alter, selbst Polizeibeamter, und seine Mitstreiter auf den Grund gehen. Immerhin ergab eine Recherche schon, dass nur knapp über 30 Menschen aus Mittelfeld überhaupt zu dieser Frage Stellung genommen haben. Angelo Alter: "Das ist schon eine sehr kleine Datenbasis." Also sollte herausgefunden werden, wie die Lage tatsächlich ist.

Es gab tatsächlich einige Bürgerinnen, die sich recht unsicher fühlten. Aber, das räumten die Gesprächspartnerinnen selbst ein, es handelte sich dabei mehr um eine Art „Bauchgefühl“. Eine Dame hat das Joggen aufgegeben, weil auf ihrer Laufstrecke nur noch wenige andere Menschen unterwegs waren und es ihr schlicht zu einsam wurde. Andere bemängelten die fehlende Beleuchtung am Sankt-Eugenius-Weg, der zum Abend hin zu einer dunklen Ecke wird. Da hatten sie auch gehört, dass hier mal eine Frau durch einen Exhibitionisten belästigt worden sein soll. "Deshalb fahre ich jetzt morgens nur noch mit dem Auto zur Arbeit", hieß es.

Viele andere Gesprächspartner fühlten sich hingegen rundherum sicher in ihrem Wohnumfeld, wussten nichts zu bemängeln. Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner hatte beim Abschlusskaffee in der Begegnungsstätte Mittelfeld noch einen Ratschlag: „Es gibt bei der Polizeiinspektion Süd für Mittelfeld einen Kontaktbereichsbeamten. Bei Problemen sollte mit ihm Kontakt aufgenommen werden.“
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 18.02.2017 | 01:04  
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