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Bezirksrat diskutierte über das neue Sicherheitskonzept der Stadt

Symbolbild: Um Sicherheit und Ordnung ging es in einer Sondersitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel.
Hannover: Freizeitheim Döhren | Ein städtischer Ordnungsdienst soll zukünftig in Hannover patrouillieren, für mehr Sicherheit und Ordnung auf den Straßen sorgen. Dezernent Dr. Axel von der Ohe stellte das neue Sicherheitskonzept heute Abend (17. Mai) im Freizeitheim Döhren auf einer Sondersitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel vor. Die Aufgaben des Ordnungsdienstes „soll darin bestehen, Präsenz zu zeigen, bei Regelverstößen vermittelnd tätig zu werden, Ordnungswidrigkeiten festzustellen und ggf. einzugreifen. Informationen, Hinweise und Anzeigen aus der Bevölkerung werden entgegengenommen und unmittelbar bearbeitet. Darüber hinaus soll der Ordnungsdienst rat- oder hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern möglichst schnell und unbürokratisch zur Seite zu stehen. Das Einsatzgebiet des Ordnungsdienstes umfasst das komplette Stadtgebiet einschließlich der bebauten Flächen und Grünflächen“, heißt es in der entsprechenden Verwaltungsvorlage.

Der Dienst befindet sich gerade im Aufbau. Bis zum Sommer wird er aus rund fünfzig Mitarbeitern bestehen. Von der Ohe: „Sie werden von 8 bis 10 Uhr abends im Einsatz sein.“

Das sah der Bezirksrat kritisch. Gerade in den dunklen Abend- und Nachstunden fühle man sich auf den Straßen besonders unsicher, hieß es. Weiterhin wurde bezweifelt, ob fünfzig Einsatzkräfte für das gesamte Stadtgebiet überhaupt ausreichend seien.

Die Bevölkerung war eingeladen, mitzudiskutieren. Doch der Besucherzustrom hielt sich in Grenzen. Aber das lag wahrscheinlich nicht an der kleinen Panne im Freizeitheim, die von kaum jemanden bemerkt wurde. Auf der Bildschirmanzeige m Eingang war die Sitzung der Politiker versehentlich als "nicht öffentlich" gekennzeichnet.
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