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Bruderschaft der Mudzborgh (Misburg) und die Benediktiner-Mönche.

Hannover: Misburg | St. Pantaleon in Köln,
Brücke der Verständigung der Christlichen Kirche von Ost und West.

DER ZEREMONIENMEISTER DES ORDEN BRUDERSCHAFT DER MUDZBORG JUAN CARLOS BLANCO VARELA SCHREIBT AUS PONTEVEDRA/GALICIEN, MIT DER UNTERSTÜTZUNG DES GRAN CANCILLER WOLFGANG ILLMER DIESEN BERICHT, DEN UNSER ORDEN BRUDERSCHAFT DER MUDZBORGH DEN BENEDIKTINER MÖNCHEN DER ABTEI ST. PANTALEON WIDMEN.

DER ORDEN BRUDERSCHAFT DER MUDZBORG WILL SICH HIERMIT BEIM PFARRER DER GEMEINDE ST. PANTALEON, DR. VOLKER HILDEBRANDT, FÜR DIE EINLADUNG ZUR TEILNAHME AN DER FESTLICHEN EUCHARISTIE AN EINEM ORTHODOXEN TOTENGEDÄCHTNIS AM GRAB DER IM JAHR 991 VERSTORBENEN KAISERIN THEOPHANU, BEDANKEN.

KAISERIN THEOPHANU HAT ALS REGENTIN IHRES SOHNES OTTO III., IN EINEM DEKRET IM KLOSTER CORVEY IM MONAT DEZEMBER 983, DEN BAU DER FESTUNG MUDZBORGH MIT DER BETEILIGUNG VON REICHSGELDERN GENEHMIGT.
ES WAR IHR DAMALIGER BERATER BERNWARD, DER SPÄTERE BISCHOF VON HILDESHEIM, DER DIE MUDZBORGH NOCH IM ZEITALTER DER OTTONEN ZUR VERTEIDIGUNG DER DIÖZESENSTADT HILDESHEIM ERRICHTET HATTE.

IN DER KAPELLE DER MUDZBORGH DES BISTUM HLDESHEIM WURDE ZU OSTERN 1182 DIE BRUDERSCHAFT DER MUDZBORGH, DURCH DEN HERZOG VON SACHSEN UND BAYERN, DER WELFE HEINRICH DER LÖWE, GEGRÜNDET. DER ZWECK WAR SEINE FLUCHT INS EXIL NACH ENGLAND ÜBER DEN HAFEN BREMEN, ZU SICHERN.

Die Bruderschaft pilgert zum Kloster St. Pantaleon.

Der Orden Bruderschaft der Mudzborgh, pilgert am 15. Juni 2019 nach St. Pantaleon zum Totengedächtnis von Kaiserin Theohanu, mit folgender Delegation:
Bruder Wolfgang (Gran Canciller), Bruder Juan Carlos (Zeremonienmeister), Bruder Willy (Standartenführer), Bruder Thomas, Bruder Knut, Bruder Rainer und Bruder Giuseppe. Bruder Juan Carlos reist ab Pontevedra/Spanien an. Alle anderen Brüder reisen ab Mudzborgh (Misburg-Hannover).

Bruder Juan Carlos, Zeremonienmeister vom Orden Bruderschaft der Mudzborgh (Misburg), berichtet über die Benediktinerabtei St. Pantaleon in Köln, ein altes und historisches Kloster des Benediktinerordens. Eine Abtei mit dem Patrozinium von Pantaleon, Cosmas und Damian, Quirinus.

Dort auf den Hügel, wo sich heute die Kirche des Klosters St. Pantaleon befindet, stand ab dem 1. Jahrhundert n.Chr. ein römischer Holzbau, gebaut für die Verteidigung Kölns, dafür war der Hügel gut strategisch gelegen. Es war ein gelegenes Landgut das in Ostrichtung verlief, hier wurde später eine prächtige Villa gebaut, „Villa Suburbana" genannt, die kurze Zeit später mit einer Mauer versehen wurde, und genau an dieser Stelle, wurde in der Zeit der Merowinger eine Grabkirche zu Ehren des griechischen Märtyrerarztes „Pantaleimon" St. Pantaleon errichtet. St. Pantaleon ist ein frühromanischer Kirchenbau im Bereich der südlichen Altstadt.

Die Kirche St. Pantaleon ist die älteste der romanischen Kirchen in Köln, es ist der älteste Tempel, dem Heiligen St. Pantaleon geweiht, westlich von Byzanz. Der Namensgeber der Kirche wurde etwa Mitte des 3. Jahrhunderts in einer bekannten Siedlung, in dem asiatischen Teil der heutigen Türkei mit den Namen Nikomedis (heute Izmir), als Sohn einer Christin und einem Heiden geboren. Er wurde vom Kaiser Maximilians Arzt Euphrosynos, und von Presbyter Hermolaus in dem christlichen Glauben wohl erzogen.

Ein Wunder ist geschehen.

Man erzählt, dass Pantaleon in seiner Jugend, ein kleines Kind, dass durch einen Schlangenbiss gestorben war, ins Leben zurückgeholt hat (ein Wunder). Dann wurde Pantaleon von Hermolaus zum Christen getauft. Als Christ wurde Pantaleon Leibarzt von Kaiser Diokletians. Als der Kaiser erfuhr, dass Pantaleon ein Christ war, ließ er ihn am 27. Juli 305 enthaupten. Kurz bevor Pantaleon enthauptet wurde, rief er mit hocherhobenem Gesicht gen Himmel: „Möge Gott dem Peiniger verzeihen". Eine alte Legende erzählt, dass danach eine Stimme aus den Himmel ertönte: „Dein Name sei jetzt Pantaleimon". Er starb als Märtyrer für den Glauben an Gott und an die Worte seines Sohnes Christus.

Als die Dynastie der Karolinger Könige an der Macht gekommen waren, wurde diese Kirche vergrößert. Im Jahr 881 wurde die St. Pantaleon Kirche von den Nordmännern gestürmt und dabei schwer beschädigt, so dass der Erzbischof Bruno von Köln (965 gestorben) mit der Finanzhilfe der Ottonen, sein älterer Bruder war Kaiser Otto I. (Otto der Große), die St. Pantaleonskirche, als Benediktiner Kloster entsprechend ausbauen.

Wie geschichtlich festgehalten wird, Erzbischof Bruno von Köln gründete eine Stiftung, wodurch sein älterer Bruder der Kaiser Otto I. für den Neubau und Vergrößerung der St. Pantaleon Kirche im Jahr 957 gesorgt hatte. Otto I. beteiligte sich und finanzierte zum größten Teil diese bedeutende Vergrößerung der ältesten Pantaleonskirche westlich von Byzanz. Um die Verbindung zum oströmischen Reich zu pflegen brachte die spätere Kaiserin Theophanu als Ehegattin Otto II., die Reliquien des Heiligen Märtyrer St. Pantaleon zur Kirche St. Pantaleon in Köln. Es war der Wunsch der Kaiserin Theophanu, die eine Einigung der Ost und Westkirche anstrebte, dass ihre eigenen sterblichen Überreste in einem Sarkophag in der römischen Basilika St. Pantaleon ihre Ruhe finden sollen. Sowohl Erzbischof Bruno, wie Kaiserin Theophano hatten den Wunsch geäußert, später auch in der Krypta der Basilika begraben zu werden.

Bruno oder „Brun von Sachsen" ist im Mai 925 geboren, sein Vater war der Liudolfinger-Sachse der zum deutschen König Heinrich I. bestimmt wurde, mit ihm begann die Dynastie der Ottonen, Bruno war der junge Bruder von Otto I.. Noch als König ernennt Otto I. seinen Bruder als Herzog von Lothringen und es war auch der Wunsch des Königs, dass sein Bruder Bruno von 940 bis 953 Kanzler des ostfränkisch-deutschen Reiches wird. Noch im selben Jahr 953 ist er Erzbischof von Köln geworden. Bruno (damals Brun genannt) war in seinem Leben sehr fromm, er hatte immer die Gesinnung eines Mönchen, er besaß eine hohe Glaubwürdigkeit. Als er am 11. Oktober 965 in Reims/Frankreich als 40jähriger starb (kurze Zeit vorher hatte er dort sein Testament diktiert), wünschte er, dass nach seinem Tod, sein Grab in der Krypta der St. Pantaleonskirche sein sollte, dort wurde er kurze Zeit nach sein Tod als Heiliger verehrt.

Kaiserin Theophano ruht in einem weißen Marmorsarkophag.

„HIER IN DER BASILIKA DES BENEDIKTINER KLOSTERS ST. PANTALEON, LIEGT AUCH DAS GRAB EINER NOCH IN JUNGEN JAHREN VERSTORBENEN DEUTSCHEN KAISERIN (991 gestorben). EINE JUNGE FRAU DIE IN CONSTANTINOPEL (BYZANZ)
GEBOREN WURDE. ALS „THOPHANIA DEL SACRO IMPERIO" WURDE SIE DIE MÄCHTIGSTE FRAU IN WESTEUROPA DES MITTELALTERS, SIE STARB 991, ALS SIE AUF DEM HÖHENPUNKT IHRER MACHT STAND, ALS 36JÄHRIGE UND RUHT IN EINEM WEISSEN MARMORSARKOPHAG. DER GEIST DER KAISERIN THEOPHANU SCHWEBT HEUTE NOCH DURCH DEN RAUM DER GRABSTÄTTE UND WARTET SEIT FAST 1020 JAHREN UNTER DER OBHUT DER BENEDIKTINER MÖNCHE, AUF DIE EINIGUNG DER OST UND WESTKIRCHE UND AUF DIE AUFERSTEHUNG UND DAS JÜNGSTE GERICHT".

Kaiserin Theophanu war im Jahr 976 zum ersten Mal in ihrem Leben in Köln. Sie besuchte das durch den Onkel ihres Gemahls Erzbischof Bruno gebaute Kloster St. Pantaleon. Danach wurde sie eine große Mäzenatin der Abtei. Das heutige Westwerk, das durch mehrere Umbauten im Laufe der Jahrhunderte verändert wurde, ist wohl unter Theophanus Regie und mit ihren eigenen Mitteln erbaut worden. Noch heute liegt St. Pantaleon friedlich und abseits des Großstadttrubels inmitten eines parkähnlichen Bezirks. Hier herrscht eine klösterliche Abgeschiedenheit, ein spirituelles Paradies das wohltuend spürbar ist.

Die Bruderschaft dankt den Benediktiner Mönchen.

Der Orden Bruderschaft der Mudzborgh bedankt sich sehr bei den Benediktiner Mönchen und dem Pfarrer Dr. Volker Hildebrandt für die Einladung zur Teilnahme an den ökumenischen Feierlichkeiten zum Todestag der Kaiserin Theophanu am 15. Juni 2019.
Dank der Planung und Bau der Festung Mudzborgh (im Zeitalter der Ottonen durch Bischof Bernward von Hidesheim im Jahr 1013 gebaut) hatte die Kaiserin Theophanu 983 als Dekret im Kloster Corvey den Bau beschlossen. Hier wurde in der Kapelle der Mudzborgh unsere Bruderschaft durch den Herzog von Sachsen und Bayern Heinrich der Löwe zu Ostern 1182 gegründet. Der heutige Orden Bruderschaft der Mudzborgh (Misburg) hat sich in Gedenken an die Kaiserin Theophanu und ihrem Legat in seiner Mission festgeschrieben, unermüdlich im Rahmen der Ökumene zu arbeiten, um die Einheit der christlichen Kirchen zu erreichen. Als erstes steht die Verständigung der Ost und Westkirche, was damals die Kaiserin Theophanu im „Sacro Imperium Romanun" erhoffte und bis zu ihrem Tod gewünscht hatte.

Die Entwicklung des Pantaleonklosters ist durch seinen Gründer Erzbischof Bruno gezeichnet, der dieses Monasterium nach dem Eigenkirchenrecht als ein erzbischöfliches Gut gegründet hatte. Die konstitutiven Elemente der Entwicklung des Klosters war die enge Bindung und die Treue zu Kaiser und Reich. Ich denke, die wichtigeren Entwicklungsphasen des Klosters St. Pantaleon sind zwischen 955 und 1250 gewesen. Die Grundlegung (955-1075), die Zeit der Annonischen oder Siegburger Reform (sie ging von 1074-1165) bis zum Tod vom Abt. Wolberos. Die Erfahrungen des Kloster St. Pantaleon waren für andere Klöster sehr lehrreich gewesen, in der Zeit als Bischof Bernward von Hildesheim seine Mudzborgh 1013 gebaut hatte, entsendete das Kloster St. Pantaleon in Köln eine Gründungsmannschaft für den Betrieb des Lieblingswerks von Bischof Bernward, St. Michael in Hildesheim.

Ich gehe zurück an die Gründung des Kloster St. Pantaleon und bin der Meinung das Erzbischof Bruno von Köln von Anfang an wollte, dass St. Pantaleon ein Benediktiner Kloster wird. Kurz nach der Gründung hat er im Jahr 963 den ersten Abt Christian aus dem Benediktinerkloster St. Maximin in Trier bestellt. Bis zum Tod war St. Pantaleon sein Lieblingskloster. Diese Gründung war sein Lebenswerk und deshalb diktierte er im Oktober 965, kurz vor seinem Tod in der Stadt Reims sein Testament. Bruno der Bruder vom Kaiser Otto I., schrieb, dass er nach seinem Tod in seinen Kloster St. Pantaleon bestattet werden möchte. Unter der Obhut der Benediktiner Mönche sollte sein Grab in der Krypta der Kirche stehen, dort will er ewig ruhen, dafür hinterließ er als Erbe seinen Siegelring und 100 Pfund für die Vollendung des Klosters, sowie 300 Pfund für seine Erhaltung. Das war im damaligen Reich ein großes Vermögen.

Das Kloster St. Pantaleon musste viel erdulden.

In seiner Geschichte hat das Kloster St. Pantaleon in Köln vieles erdulden müssen. Nicht nur die Zerstörung durch die Nordmänner (Wikinger). Im 15. Jahrhundert befand sich das Kloster St. Pantaleon in einer schwierigen Wirtschaftsphase, es war hoch verschuldet. Im Jahr 1459 wurde der Prior Johannes Castoris von Papst Pius II. als Abt der Kölner Abtei eingesetzt. Wie gesagt, St. Pantaleon war damals hoch verschuldet und sollte deshalb reformiert und auf den „rechten Weg" zurückgeführt werden. Mit dem Übertritt des Kathauser Johannes Castoris zu den Benediktiner sollte St. Pantaleon auf eine gesunde finanzielle Basis gestellt werden.

Die Benediktiner Mönche haben vieles erleiden müssen. Es ist nicht lange her, dass in der Geschichte des Klosters während der französischen Besetzung im Jahr 1794, die Kirche des Klosters St. Pantaleon unchristlich als Pferdestall genutzt wurde. In der Preußenzeit ab 1815 wurde die Kirche eine evangelische Garnisonskirche, dort wurde ein Telegraph installiert um schnelle Übermittlungen von und nach Berlin zu ermöglichen. Um genauer und etwas konkreter zu berichten, am 8. November 1818 ist die St. Pantaleonskirche zur evangelischen Garnisonskirche bestimmt und deklariert worden. In Übereinkunft mit dem Kölner Erzbischof am 12. März 1850 wurde das Abhalten eines katholischen Militärgottesdienstes in der gedachten Kirche gestattet. Etwa 17 Jahre später, 1867 wurde der Brauch durch den Gouverneur Generalleutnant Frankenberg auf die Sonn- und Festtage beschränkt. Im November 1871 stellte die katholische Gemeinde ein Antrag auf Mitbenutzung der St. Pantaleonskirche. Der Kriegsminister gab dem Appellationsantrag ohne Rückfrage beim Feldpropsteiamt statt, dies verursachte einen langen und ärgerlichen Streit zwischen dem Feldpropsteiamt und dem Kriegsministerium.

Im Jahr 2006 wurde über neue wichtige Ausgrabungen auf dem Berg St. Pantaleon berichtet. Heute wissen wir von 3 älteren Kirchen an diesem Ort, im Jahr 250 n.Chr. errichteten Saal. Parallel wurde im Jahr 250 n.Chr. auch die Siedlung Mudisa (Misburg) durch den Thüringischen Germanenstamm gegründet. Auch eine in der gesamten Merowingerzeit (5.-8. Jahrhundert) als Grablage genutzten Saalkirche, sowie einer langen Karolingischenkirche aus dem 8. Jahrhundert. Es ist kurios, die ältesten Kirchenruinen am St. Pantaleons Berg sind so alt wie die Siedlung Mudisa (Misburg). Beide können eine Geschichte von mehr als 1750 Jahre aufweisen.

IM JAHR 1987 WURDE DIE SEELSORGE DER PFARRGEMEINDE ST. PANTALEON VOM KÖLNER ERZBISCHOF JOSEF KARDINAL HÖFFNER, PRIESTERN DER PERSONALPRÄLATUR OPUS DEI ANVERTRAUT.

Seit dem 27. Januar 2008 ist Pfarrer Dr. Volker Hildebrandt von der Kölner Innenstadtpfarrei als Pfarrer ins Amt eingeführt worden. Dr. Volker Hildebrandt wurde der Nachfolger von Msgr. Peter von Steinitz. Als neuer Pfarrer hat er sich als Schwerpunkt für seine Pastoralarbeit, junge Familien, Jugendarbeit und der Ökumene gestellt. In seiner Einführungspredigt stellte Pfarrer Hildebrandt den Zusammenhalt aller Christen im Rahmen der Ökumene dar. „St. Pantaleon soll die ökumenische Heimstatt für die orthodoxen Christen sein. Auch in Zukunft dürfen sie sich hier wie bislang zu Hause fühlen. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft das tun was unser Herr ausdrücklich gewollt hat: Das wir alle eins sind".

Am Ende der Rede gab es die Grußworte von den geistlichen Orthodoxen, Anglikanischen und Lutherischen Gemeinden in Köln, die den eindrucksvollen ökumenischen Geist der Pfarrgemeinde als einen bedeutenden historischen Hintergrund aufweisen kann. Als Grabeskirche der byzantinischen-deutschen Kaiserin Theophanu ist St. Pantaleon älter als die Spaltung der katholischen und orthodoxen Kirche. So haben seit vielen Jahren die griechisch-orthodoxen Christen des Kölner Raum in St. Pantaleon eine geistliche und spirituelle Heimstatt gefunden.

Wichtige Daten des Pfarrers Dr. Volker Hildebrandt aus der eigenen Biographie:
Er ist im Jahr 1953 in Köln geboren und in Bonn aufgewachsen. Studierte Chemie und Geschichte für das höhere Lehramt von 1972 bis 1976 in Köln und ab 1976 in Münster. Noch als Schüler bat er um die Aufnahme in den Opus Dei. Der Geist des Opus Dei war für den jungen Volker Hildebrandt auf den Leib geschneidert, hier fanden die unterschiedlichen Bereiche seines Lebens zu einer harmonischen Einheit. Um diese Überzeugung solide zu verankern, hat er neben dem zivilen Universitätsstudium im Rahmen des „Studium generale" (Theologie und Philosophie) der Prälatur Opus Dei begonnen, die er von 1978 bis 1981 am Internationalen Seminar des Opus Dei in Rom abgeschlossen hat. Mit reiflicher Überlegung und mit Zustimmung des Prälaten des Opus Dei, wurde er am 30. August 1981 zum Priester geweiht und in der Prälatur Opus Dei inkardiniert.
Es folgten 7 Jahre als Seelsorger in Berlin, in der Zeit promovierte er in Philosophie und Ethik, danach betreute er das Tagungshaus des Opus Dei in Euskirchen und arbeitete gleichzeitig in verschiedenen Pfarrgemeinden mit. Von 1990 bis 1995 war Priester Volker Hildebrandt Subsidior in St. Pantaleon. Hier in St. Pantaleon wo er seit dem 27. Januar 2008 als Pfarrer im Amt ist.

Bei seiner Einführung als Pfarrer am 27. Januar 2008, sagte Dr. Volker Hildebrandt : „Meine Aufgabe als Pfarrer von St. Pantaleon sehe ich gelassen entgegen, aber zugleich in froher Erwartung".


GESCHICHTE DER GRIECHISCHEN ORTHODOXEN GEMEINDE KÖLN, SEIT DER EINWANDERUNG IN DEN 60ER JAHREN DES XX. JAHRHUNDERTS. DIE KIRCHE IN KÖLN GEHÖRT DER GRIECHISCH-ORTHODOXEN METROPOLIE VON DEUTSCHLAND, EXARCHAT VON ZENTRALEUROPA:

Es waren griechischen Einwanderer in den 60er und 70er Jahren, die, um die Bedürfnisse ihres Glaubens auszuüben, eine geistliche Heimat benötigten. Der erste Priester war Vater Stephanos Kottakis, der nach Köln kam, um hier Gottesdienste abzuhalten.

Im November 1994 erhielt die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde, um ihre Gottesdienste zu zelebrieren, die Kirche Alt-Sankt Heribert. Neben dieser Kirche stand im Jahr 1002 ein Benediktinerkloster. Der Gründer dieser Kirche widmete sie dem Erretter der Welt und der Gottesmutter, sie erhielt später den Namen des Auftragsgebers, den Bischof Heribert von Köln der mit Otto III. den Sohn der in Byzanz geborenen Prinzessin und Kaiserin Theophanu, befreundet war.

Revmo. Exzellenz der Metropolit Policarpo Patriarch von Spanien und Portugal begrüßt den Pilgerweg der Bruderschaft.

Am 6. März 2016 wurde als Gemeindevorsteher der Erzpriester des Ökumenischen Patriarchats, Vater Constantin Miron. In verschiedenen schriftlichen Kontakten des Orden Bruderschaft der Mudzborgh mit der Revmo. Exzellenz der Metropolit Policarpo Patriarch von Spanien und Portugal sowie des Exarchat des Mittelmeer, wurde die Pilgerschaft nach St. Pantaleon des Orden Bruderschaft der Mudzborgh sehr begrüßt. Metropolit Policarpo war auch der Meinung, dass Theophanu eine Brücke der Verständigung zwischen den Kirchen von Ost und West ist. In einem Brief vom 22. Februar 2019 sendete der Metropolit Policarpo, einen Gruß an die Orthodoxe Gemeinde in Köln mit den folgenden Worten, die von Bruder Juan Carlos von Spanisch in Deutsch übersetzt wurde:

„Mit ungeheurer Freude wurde ich durch sie (Orden Bruderschaft der Mdzborgh) per Brief informiert, über die Feier am 15. Juni 2019 im Kloster der Benediktiner von St. Pantaleon und der Orthodoxen Gemeinde Köln, über eines heiligen Amtes des Gedenken an Kaiserin Theophanu (+991 n.Chr.) die in diesem Kloster begraben liegt.
Ich beteilige mich spirituell an diesem kulturell-religiösen Ereignis mit ökumenischem Charakter, das Ost und West vereint und ich grüße alle Teilnehmer herzlich"

Der Patriarch der Orthodoxe Kirche Metropolit Policarpo, hat den Orden Bruderschaft der Mudzborgh eine Audienz gewährt, die im Juni 2020 in der Orthodoxen Kathedrale von Madrid mit großer Freude stattfinden wird.


ÖKUMENISCHE BEDEUTUNG ST. PANTLEON:

„ICH, BRUDER JUAN CARLOS BIN MIR SICHER DAS DIE KAISERIN THEOPHANU UND ST. PANTALEON IN KÖLN, EINE GEISTLICHE VERBINDUNG, EINE GANZ WICHTIGE BRÜCKE FÜR DIE VERSTÄNDIGUNG ZWISCHEN DEN CHRISTLICHEN KIRCHEN VON OST UND WEST BEDEUTET".

Für den Orden Bruderschaft der Mudzborgh hat St. Pantaleon eine erhebliche ökumenische Bedeutung, hier im Westwerk der Basilika befindet sich das Grab der byzantinischen Prinzessin und spätere Gemahlin Otto II. Kaiserin Theophanu., die noch vor dem Bruch zwischen der Ost- und Westkirche lebte. Griechische Orthodoxen und Katholiken sowie der Orden Bruderschaft der Mudzborgh behaupten ganz fest „Sie war eine von uns". Aus diesem wichtigen Hintergrund pflegt die Pfarrgemeinde eine intensive ökumenische Beziehung zu den griechisch-orthodoxen, russisch-orthodoxen und armenischen Gemeinden. Der Orden Bruderschaft der Mudzborgh aus Misburg/Hannover pflegt seit seiner Gründung 1182 das hinterlassene Legat von Kaiserin Theophanu und fühlt sich dadurch in der heutigen Zeit den größten Herausforderungen der christlichen Kirche im 21. Jahrhundert berufen, für die Einheit der christliche Kirche im Rahmen der Ökumene ständig Kontakte zu allen christlichen Konfessionen zu pflegen und einen kleinen Beitrag zur Einigung zu leisten. Theophanu war und ist die Mutter der Mudzborgh, ohne sie gäbe es keine Festung Mudzborgh und auch keinen Orden Bruderschaft der Mudzborgh.

EINE ZEITREISE ÜBER VERSCHIEDENE PHASEN DIE DEN URSPRUNG DES TEMPELS AN DEM KÖLNER BERG ST. PANTALEON AUFWEISEN KANN:

1. Jahrhundert:
Römische Holzbauten mit Gräber, ein strategischer Verteidigungspunkt der Römer auf dem Hügel.

2/4. Jahrhundert:
Römische "Villa Suburbana".

5/6. Jahrhundert:
Römische Ruinen, der Ort war lange unbenutzt.

6/7. Jahrhundert:
Merowingerzeitliche Gräber einer fränkischen Siedlung.

Etwa im Jahr 700:
Gräber fränkischer Eliten in Sarkophagen sowie Grab einer vornehmen Frau, die ausgerichtet sind auf eine erste Kirche: ein 13 m breiter und 23,50 m langer Saal mit einem vorgezogenen voll geöffneten Rechteckchor.

991. Tod der Kaiserin Theophanu:
Später Beisetzung im Westwerk der Klosterkirche, in Gegenwart ihres Sohnes Otto III.

Etwa 1215:
Umgestaltung und Verlegung von Theophanus Grab aus dem Westwerk zum südlichen Annex.

1620-1622
wurde die Kirche nach Plänen von Christoph Wamser umgestaltet.

1690:
Verlegung des Theophanu-Grabes aus dem südlichen Annex in den Chorraum.

1793:
die Kirche St.Pantaleon dient als Lazarett, danach als Pferdestall der französischen Besatzungstruppe.

1802/1804:
Aufhebung des Klosters, St. Pantaleon wird katholische Pfarrkirche.

Ab 1819:
St. Pantaleon dient als protestantische Garnisonskirche für die preußischen Truppen.

1921:
St. Pantaleon wird erneut eine katholische Pfarrei.

1942/45:
St. Pantaleon erleidet im Krieg eine große Zerstörung, der Wiederaufbau dauerte bis 1984.

11.8.2006:
Der Kölner Erzbischof und Kardinal Joachim Meisner weiht den Josefmaria-Escriva-Altar in der neugerichteten Josefmaria-Kapelle ein. Der Priester Jose Maria Escriva war der Gründer des Opus Dei im Jahr 1928. Anlässlich des Weltjugendtages in Köln besuchte seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI. im Jahr 2005 die noch nicht fertige Josefmaria-Kapelle.


DIE BENEDIKTINER MÖNCHE ST. PANTALEON SIND ANGEHÖRIGE DES OPUS DEI.
WAS IST UND WAS BEDEUTET DER OPUS DEI?

Der Opus Dei wurde am 2. Oktober 1928 durch den jungen katholischen Priester Josemaria Escriva als ein konservativer Teil der katholischen Kirche, mit einer eigenen Personalprälatur gegründet.

Hier muss ich für alle, die falsch über den Opus Dei denken etwas aufklären. Der Opus Dei ist nicht das, was zum Beispiel in dem Buch „Sakrileg" oder auch was in vielen andere FANTASTICHEN Büchern definiert und beschrieben wird. In vielen Büchern, die mehr als Roman und nicht als historisches Ereignis geschrieben werden, wird öfters und unberechtigt über verschiedene Glaubensbrüder der Kirche als eine dunkle Machenschaft beschrieben, nur mit dem einzigen Ziel, ein Mythos zu schaffen, um einen guten Verkauf des Buches zu erreichen. Solche Inszenierungen von falschen Geschichten werden als Ausübung der freien Meinung von denen deklariert. Viele Texte sind als irreführende Tatsachen sehr unfair und falsch interpretiert.

Wahr ist, das der Opus Dei aus konservativen Glaubensbrüder besteht, das wird auch nicht bestritten aber sie wurden direkt vom Papst als „Werk Gottes" anerkannt. Sie unterstehen direkt dem Vatikan, die Personalprälatur des Opus Dei ist der heilige Stuhl, geistlich und treu vertraglich gebunden. Das muss hier ganz deutlich gesagt werden, man kann nicht verhindern und es ist sogar manchmal angebracht auch die Kirche als die älteste Institution der Welt zu kritisieren, aber bitte dabei der Realität entsprechend bleiben.

Der Orden Bruderschaft der Mudzborgh ist immer bereit zu Gesprächen und Kontakten zu allen christlichen Konfessionen, selbstverständlich auch zum Opus Dei. Mit Mons. Fernando Ocariz Prelat des Opus Die „Prelatura della Santa Croze e Opus Dei" in Rom, sind wir erfreulicherweise und in einer großen Bescheidenheit und Respekt, in schriftlichem Kontakt.

Ich, Juan Carlos Blanco Varela behaupte, dass nur mit der Wahlunterstützung des Opus Dei die Wahl der drei letzten Päpste möglich gemacht worden ist und dass mit der Wahl dieser drei Päpste, der Beginn der Erneuerung der katholischen und damit der gesamten christlichen Kirche ist, seither geht die katholische Kirche unaufhaltsam den Weg der „Worte Jesus", die eine von allen seit langem gewollte Einigkeit der christliche Kirche anstrebt, man ist seither auch bereit, entsprechende Reformen einzugehen um diese Einigung zu erreichen, Das ist der richtige Weg, den die christliche Kirche unbedingt und notwendig braucht, um sich weiter zu entwickeln auf die zukünftigen Herausforderungen des XXI. Jahrhunderts in Einigkeit und gemeinsam zu stellen.

Ich beende diesen Bericht mit den Worten: „St. Pantaleon in Köln ist mit Kaiserin Theophanu die Brücke der Verständigung der Kirchen von Ost und West, hier wird seit fast 1000 Jahren durch die katholische und orthodoxe Gemeinde an die Einigung der Christliche Kirche durch die Ökumene gehofft".
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