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Ohne Rücksicht auf Gesundheit

Portrait-Abstrakt
Hannover: Mitte | Aufruf



Um das Recht auf ein Stück Lebensqualität durchsetzen zu können, muss man entweder reich sein oder einen Rechtsanwalt haben, der kostenlos arbeitet.
Beides habe ich nicht.
Ich wurde für Arbeitsfähig erklärt, trotz 5-facher Erkrankungen.
Mein Name ist Francis Bee. Das ist ein Künstlername, den ich aber offiziell führe. Leider verdient man als Künstler nicht so viel, dass man davon leben könnte.

Aber ich habe seit 1977 als Technikerin im öffentlichen Dienst gearbeitet und gehöre zum Mittelstand. Ich habe einen GdB 50 (Grad der Behinderung). Seit 2015 bin ich krankgeschrieben und fast ebenso lange, kämpfe ich um mein Recht. Mein Arbeitgeber lehnt die Tele- / Heimarbeit ab, die für Menschen mit Behinderungen und für Eltern in Erziehungszeiten oder für pflegende Menschen zugutekommen sollte, und die Deutsche Rentenversicherung* will mir keine Erwerbsunfähigkeitsrente bewilligen, obwohl ich entsprechende Zeiten (über 35 Jahre Vollzeit ohne Unterbrechung, in 2017 40-j. Jubiläum) vorweisen kann. Ich habe die Zeiten und könnte in Rente gehen. Aber man lässt mich nicht - trotz so vieler Menschen, die Arbeit suchend sind.

Der Anwalt für Arbeitsrecht musste bezahlt werden und der Sozialverband arbeitete auch nicht kostenlos.

Diverse Gutachten haben im Ganzen kein Ergebnis gebracht, weil ich ein Mensch mit 5 verschiedenen Erkrankungen bin, aber jeder Gutachter nur seinen medizinischen Bereich beurteilt. Die Erkrankungen sind aber nicht kompatibel und man kann sie auch nicht wegdiskutieren.

Nach 2 Jahren Dauerkrankschreibung wurde ich 2017 ausgesteuert. Die Krankenkasse hat die Zahlung des Krankengeldes eingestellt. Jetzt bekomme ich Arbeitslosengeld*², welches mich an den Rand der finanziellen Möglichkeiten gebracht hat. Meine Reserven sind aufgebraucht und zwangen mich sogar zu privatfinanzierten und zinslosen Krediten und Soforthilfen. Doch auch das muss zurückgezahlt werden. Die Klage gegen die Deutsche Rentenversicherung* (DRV-Bund in Berlin) über den Sozialverband ist, nach einem erpresserischen Vergleich (initiiert vom Sozialgericht in Absprache mit der DRV*) den ich unterschreiben musste, erledigt. Ich bekam dafür eine Reha-Maßnahme, die aber auch kein eindeutiges Ergebnis brachte.

Mehr zum Thema unter:
1. Link Fibromyalgie, eine meiner Krankheiten
2. Link Eine Reha ohne Ergebnis ... kein Schritt weiter

Jetzt beginnt das Verfahren von vorne: Rentenantrag, Warten auf Formulare vom Arbeitgeber, der DRV*, Krankenkasse und Agentur für Arbeit. Das dauert - kostet Zeit und Geld. Doch ich habe keine Zeit mehr und Geld erst recht nicht. Das knappe Budget des ALG*² reicht nicht für eine Neuauflage. Ich werde aber nur noch bis Januar 2019 Geld aus dem ALG-Topf bekommen. Finanzielle Verpflichtungen u. Abhängigkeiten laufen derweil weiter und reißen mich immer tiefer - trotzdem ich fast alles gekündigt habe. Und Urlaub? Seit 4 Jahren ein Fremdwort.

Aus dem Strudel von wachsenden Schulden und Zahlungen für Ausgaben, wie Miete und Lebenshaltung, komme ich allein nicht mehr raus.

Die Frage stelle ich mir seit 2 Jahren: wie soll ich das alles bezahlen?
Und was kommt im Januar 2019 auf mich zu?
Nehmen DIE mir dann alles weg?
Muss ich dann unter der Brücke schlafen? … mit meinen Krankheiten bedeutet das … nein, das will ich nicht zu Ende denken. Ich habe Angst.

Meine Bitte richtet sich an alle, die mich bei meinem Kampf gegen bestehende unfaire Gesetze gegen Menschen mit Behinderung und Erkrankungen und Behördenwillkür finanziell unterstützen wollen. Damit ich meinen Kampf bestreiten und auch morgen noch in meiner Wohnung wohnen kann.
Es wird ein langwieriger und harter Kampf, der schon in dieser Woche beginnt.
Ich habe einen Rechtsanwalt gefunden, der mich hoffentlich auch gegen die Reha-Einrichtung vertreten kann und ob dieser Rechtsanwalt auch den Kampf gegen die DRV aufnimmt. Immerhin sind es politische Grundsatzentscheidungen gegen die Wir dann angehen. Es ist eine Geldfrage.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Klagen, ein Ergebnis für alle behinderte und betroffene Personen erzielen kann, die jedem helfen und vor Behördenwillkür und Mobbing durch Ärzte in der Zukunft schützen und rechtlich absichern.

Es muss ein System für die Menschen sein und nicht gegen sie.

Vielen Dank
Eure/Ihre Francis



Hier steht der Text (oben) und könnt meinen Aufruf teilen und natürlich auch spenden:
https://www.gofundme.com/ohne-rucksicht-auf-gesund...
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20 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 02.04.2018 | 00:27  
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Wilhelm Heise aus Ilsede | 02.04.2018 | 08:16  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 02.04.2018 | 09:44  
10.315
Anton Sandner aus Königsbrunn | 02.04.2018 | 10:10  
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Kai Schünemann aus Burgdorf | 02.04.2018 | 12:24  
8.166
Barbara S. aus Ebsdorfergrund | 02.04.2018 | 13:00  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 02.04.2018 | 13:07  
21.556
Silke M. aus Burgwedel | 02.04.2018 | 14:53  
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Jost Kremmler aus Potsdam | 02.04.2018 | 18:18  
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Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 02.04.2018 | 20:04  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 02.04.2018 | 22:47  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 02.04.2018 | 23:17  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 02.04.2018 | 23:29  
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Rainer Bernhard aus Seelze | 03.04.2018 | 00:48  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 04.04.2018 | 13:11  
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Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 04.04.2018 | 13:25  
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Silke M. aus Burgwedel | 04.04.2018 | 13:49  
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Tina vom Saalestrand aus Bad Kösen | 04.04.2018 | 14:45  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 04.04.2018 | 15:09  
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 04.04.2018 | 16:27  
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