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Projekt 10 / 17 am Limit

Dichter Verkehr in der Kurt-Schumacher-Str. an einem Samstag. Künftig gibts auch dichtes Gedränge zwischen vorbei fahrenden Straßenbahnen. (Foto: c) 2017 by Martin Tönnies)
Hannover: Kurt-Schumacher-Str. - Mitte | Schon frühzeitig und immer wieder haben wir auf die Gefahren hingewiesen, die aus den Planungen mit zulässigen Mindestmaßen und Mindeststandards hervor gehen.
An einem Samstag zeigte sich nun an der künftigen Haltestelle "Rosenstr." wie diesen Minimalplanungen in der Realität aussehen. Abgesehen davon, dass sich hier schon zwei Straßenbahn- und ein Buskurse in den Stau eingereiht haben, ist auch schon deutlich zu sehen, wie viel Platz den Fahrgästen bleibt, die künftig dort aussteigen werden und an der Ampel warten. Unterdessen fahren vor und hinter ihnen Straßenbahnzüge dicht an ihnen vorbei! Hinzu kommt, das die künftig auf der Linie eingesetzten silbernen TW 2000 jeweils um 25 cm breiter sind als die grünen TW 6000. Dabei können die Fahrer nicht einmal die Menschen bei der Vorbeifahrt im Auge behalten da sie erstens auf der linken Fahrzeugseite keine Spiegel haben und weil sich zweitens die Situation durch die anschließende Kurvenfahrt ohnehin nicht beobachten lässt. Auch an dieser Stelle fahren die Fahrzeugführer wieder im „Blindflug“. Allein diese Situation zeigt einmal mehr, dass dieses Straßenbahnprojekt nicht leistungsfähig genug ist. Gegen diese Planungen hat unsere Initiative seinerzeit im Genehmigungsverfahren Einspruch eingelegt. Dieser wurde von der Genehmigungsbehörde jedoch mit der Begründung zurückgewiesen, dass alle vorgelegten Details den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Die Üstra und ihr Fahrpersonal wird von dieser Situation „begeistert“ sein. Treten doch bei Mittelbahnsteigen häufiger Probleme auf, mit Personen die nicht am Bahnsteig auf ihr Ampelgrün warten, sondern dazu ins Gleis treten. So wie es das 3. Bild von der Haltestelle „Döhrener Turm“ zeigt.
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