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Kleefeld ist bunt – Jusos Hannover-Südost machen sich gegen Rechtsextremismus stark

Logo der Jusos Hannover Südost
„Der Abend hat gezeigt: die Kleefelderinnen und Kleefelder wollen einen vielfältigen und bunten Stadtteil. Es gibt hier keinen Platz für Rechtsextreme“, so Christian Jagaciak, Vorsitzender der Jusos Hannover-Südost, und Karsten Plotzki, Organisator der Kleefelder Lichtspiele, nach der Kinoveranstaltung am Freitag Abend. Die Jusos Hannover-Südost und die Kleefelder Lichtspiele des Bürgervereins Kleefeld e.V. zeigten einen Film, in dem eine Schulklasse für eine Woche eine totalitäre Gemeinschaft simulierte. Was mit strengem Gehorsam, einer Uniform und einem einheitlichen Gruß begann, eskalierte und endete für einen der Protagonisten sogar tödlich.

Im Anschluß an den Film diskutierten über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Politikwissenschaftlerin Regina Karsch über die Themen „Faschismus“ und
„Rechtsextremismus“. Sie erläuterte, welche Grundzüge faschistischer Ideologie im Film erkennbar waren und dass Rechtsextremismus auch in Hannover mittlerweile ein verstärktes Problem ist. Anschließend entstand eine lebhafte Diskussion darüber wie rechtsextremem Gedankengut begegnet werden kann. Christian Jagaciak: „Der Film hat vor Augen geführt, dass Demokratie und Toleranz stets verteidigt werden müssen. Es beginnt im privaten Umfeld, wo man ausländerfeindliche Aussagen nicht kommentarlos tolerieren sollte, aber auch in den Schulen muss stärker aufgeklärt und Jugendzentren müssen besser unterstützt werden.“ Deren Arbeit ist ein
wichtiger Beitrag zur Verhinderung rechtsextremer Ideologie. Ein gutes Beispiel für engagierte Jugendarbeit liefert hierbei das Evangelische Jugendzentrum in Kleefeld.

„Wer bei der Jugendarbeit kürzt, spielt mit dem Feuer, Nazis Raum für deren Jugendarbeit zubieten und gefährdet damit nachhaltig unsere Demokratie“, so Jagaciak. „Wir Jusos werden uns auch in Zukunft gegen Rechtsextremismus, aber auch gegen Kürzungen bei den Jugendzentren stark machen.“
Und Karsten Plotzki verspricht: „Das war nicht die letzte Veranstaltung dieser Art.
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Fred Schmidt aus Laatzen | 24.10.2010 | 17:47  
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