Hannovers „Elb-BER-21“

Kommentar zum heutigen Artikel in der „Neuen Presse“: „D-Linie fährt in die Kostenfalle“
Mit aller Macht wird dem Hannoveraner und Wähler immer wieder mitten ins Gesicht geschlagen.
Oder ist das Motto unserer Stadt- und Regionsverwaltung: „Gebt das Geld aus, solange wir es noch können ? Das Problem der Politiker ist dabei nicht, dass ihnen das Geld ausgehen könnte – man kann ja Schulden machen – vielmehr drängt die Zeit! Weiß man doch nicht ob man nach dem kommenden Wahltag im September noch die Gelegenheit dazu bekomm!
Zeichnen Projekte wie ein Hauptstadtflughafen oder die Elbphilharmonie etwa gute Politik aus?
Muss sich die Stadt Hannover in eine Reihe mit Projekten einreihen, mit denen man sich lächerlich macht und die von den Bürgern gar nicht gewollt sind?
Diese scheinen der Machtdemonstration zu dienen (oder sich ein Denkmahl zu setzen?). So ist es auch nicht verwunderlich, wenn öffentlich Vergleiche zu chinesischen und koreanischen Verhältnissen angestellt werden!
Das verschwendete Geld wäre in Schulen, die buchstäblich auseinander fallen (oder deren Decken herunter fallen) wesentlich besser investiert.
Ja, o.k. wir können uns derzeit keinen D-Tunnel leisten! Den verlangt aber auch niemand zu sofort – es gibt längst den Vorschlag die Linie 10 über Waterloo zum Hauptbahnhof zu führen und so in das Stadtbahnnetz zu integrieren und Barrierefreiheit herzustellen. Für die nötigen Hochbahnsteige in dem betroffenen Streckenabschnitt sollten ca. 2 Mio. Euro ausreichen. Das ist die Summe die jetzt nur ein Bauabschnitt des Projektes 10/17 mehr kosten soll!
Wobei mit den bis jetzt herausgehauenen Kosten schon so mancher Tunnelmeter gebaut sein und den Mitmenschen nutzen könnte. Dabei denke ich an das verschleuderte Geld für die Gutachten die das Für und Wider belegen sollten, Gutachten für Hoch- oder Niederflur, Kosten für ein Informationsbüro und Kosten für eine Imagekampange. Diese Imagekampange wurde einst finanziert um aus dem zu der Zeit schon leidigen Thema „D-Linie“ wieder etwas zu machen, was dann fortschrittlich „Projekt 10/17“ heißt. Jetzt, das den Verantwortlichen der ganze Murks um die Ohren fliegt und es zunehmend negative Schlagzeilen erzeugt ist der alte Name „D-Linie“ wieder gut und taucht vermehrt in den Medien auf.
Federführend dabei ist die „SPD“, die einst Zugeständnisse in diese Richtung machen musste, damit sie zur Mehrheitsbeschaffung und zum Machterhalt eine Koalition mit den „Grünen“ eingehen konnte. Doch ist dieses Vorgehen dieser Genossen denn überhaupt mit ihrem Parteinamen vereinbar? „Sozialdemokrtische Partei Deutschland“? In „Wikipedia“ wird sozial als Synonym u. A. für gesellschaftlich und gemeinnützig beschrieben. Dem folgen die Genossen zwar indem sie das Geld der Gesellschaft bereitwillig ausgeben. Tun sie dies aber auch zum Nutzen der Gemeinschaft?

Bürgerreporter:in:

Andreas Heisler aus Hannover-Döhren-Wülfel-Mittelfeld

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