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Die „Gelbe Gefahr“: Wer schützt uns vor dem Götterbaum?

Götterbaum im Wohnumfeld
Der ursprünglich in China beheimatete Götterbaum (Ailanthus altissima) wächst schnell, verträgt Trockenheit und urbane Luftverunreinigungen. Aus diesem Grund wird der Götterbaum besonders an stark befahrenen Straßen gern gepflanzt. Doch der himmlische Name trügt: Unter Biologen ist der sich schnell vermehrende Baum als „invasive Pflanzenart“ bekannt, die in zunehmendem Maße einheimische Laubbäume verdrängt und die Artenvielfalt gefährdet. Außerdem geben die gelblichen Blüten und Samen einen üblen Geruch ab, während Pollen, Rinde und Blätter allergische Hautausschläge hervorrufen können.
Das rasante Ausbreiten hat in anderen deutschen Städten und im europäischen Ausland bereits zu aufwändigen Bekämpfungsprogrammen geführt. In Hannover genießt der Götterbaum immer noch den Schutz der hiesigen Baumschutzsatzung und darf selbst in unmittelbarer Nachbarschaft von Wohnhäusern und Kindertagesstätten nicht gefällt werden. Es stellt sich daher die Frage, wann Hannovers kommunale Baumschützer endlich Anwohner und einheimische Pflanzen vor dem chinesischen Eindringling schützen. Es stinkt zum Himmel!
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