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Telekom-Senioren freuten sich über ein Wiedersehen

Freiheit ist ein großes Gut
Berlin - Berlin - Berlin
Kennedy war 1963 einmal in Berlin -
Reagan war 1987 einmal in Berlin.
Was ist daran Besonderes, wenn Politiker nach Berlin fahren.
Wir, die Senioren der Telekom waren seit 1999 sechsmal in Berlin. Und nun dieses Jahr im August schon wieder. Was treibt uns immer wieder nach Berlin? Hier kann man täglich etwas Neues erleben. Berlin ist ja so groß und Weltmeister in Veränderungen.
Hoch - höher - am höchsten
Das gehörte zu unseren Erlebnistouren. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt. Unser erstes Ziel war der Glockenturm (77m) des Olympiageländes.
Die Aussichtsplattform (100m) des PANORAMA PUNKTes haben einige von uns in 20 Sekunden erklommen. Hier, vom Potsdamer Platz konnten wir das “neue Berlin” von oben sehen.
An einem Abend wollten wir noch höher hinauf. Wir aßen deshalb zu Abend im Restaurant auf dem Fernmeldeturm (207m) am Alexanderplatz. “Ihr Senioren von Hannover schaut auf diese Stadt.” Und wir hatten ein schönes “Fernsehbild” des beginnenden Abends über Berlin.
tief
Aus den Höhen des Hochgefühls riß uns der Blick in die “Berliner Unterwelten.” Wir stiegen in einen Weltkriegsbunker hinab. Hier bangten Menschen während der Bombenangriffe um ihr Leben. Auch bei einigen Senioren war diese Zeit plötzlich wieder präsent.
In diesem Bunker am Bahnhof Gesundbrunnen wurde uns das Schicksal der Stadt und deren Menschen aufgezeigt. Der Mauerbau quer durch die Stadt rin 1961 eine tiefe Wunde in die Stadt. Menschen, die sich nahe standen, konnten nicht mehr zueinander kommen. Eine Flucht zueinander war oberirdisch nicht zu machen. So versuchten es einige Menschen durch den Tunnelbau unterirdisch. Fluchtversuche waren gleichermaßen lebensgefährlich und endeten häufig mit Tod oder Gefängnis. Bedrückend war dann auch das Mauermuseum am Konfrontationspunkt Checkpoint Charly.

Und dennoch sind da Mauern zwischen Menschen, und nur durch Gitter sehen wir uns an. Unser versklavtes Ich ist ein Gefängnis und ist gebaut aus Steinen unserer Angst.
Das ist eine Liedstrophe aus einem Gesangbuch. Diese Strophe strich der Zensor für Kirchenfragen der DDR, “weil es in der DDR keine Mauern gibt”.
Wir haben es gut. Wir konnten uns treffen . Wir wissen auch um den “natürlichen Schwund”. Darum ist es so schön, sich zu treffen und gemeinsam diese Erlebnisse zu haben.
Udo Heintz
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