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Bruderschaft pilgerte nach St. Pantaleon

Canciller Wolfgang überbringt die Grüße.
Hannover: Misburg | Zum Gedenken an den Todestag von der byzantinischen Prinzessin Theophanu pilgerte die Bruderschaft der Mudzborgh zum St. Pantaleon Kloster in Köln.

In der Kirche fand eine feierliche Eucharistie für die Einheit der Christen in Ost und West mit anschließendem Mnemosynon (orthodoxes Totengedächtnis) am Grab der Kaiserin statt.
In einer kurzen Grußrede sagte der Canciller der Bruderschaft unter anderem:
„Unser herzlicher Dank gebürt dieser großen Dame, die im Jahr 983 den Bau der Mudzborgh plante und genehmigte, eine Verteidigungs- und Fluchtburg, die von ihrem damaligen Berater und späteren Bischof Bernward von Hildesheim im Jahr 1013 gebaut wurde. Dank des Baus der Mudzborgh wurde zu Ostern 1182 in der Kapelle der Mudzborgh unsere Bruderschaft vom Herzog Heinrich der Löwe gegründet. Ohne Kaiserin Theophanu gäbe es keine Mudzborgh (kein Misburg) und auch keine Bruderschaft der Mudzborgh. Wir begrüßen die christlichen Glaubensgemeinschaften, die an dieser ökumenischen Eucharistie zum Todestag Theophanu teilnehmen. Wir ehren heute eine Kaiserin, die zweifellos eine bedeutende und wichtige Brücke für die Einigung zwischen der christlichen Kirche von Ost und West war, eine Brücke, die noch heute nach mehr als 1000 Jahren, uns verbindet.“

Canciller Wolfgang Illmer bedankte sich beim Pfarrer Dr. Volker Hildebrandt für die Einladung mit einer großen Pilgerkerze und überbrachte die Grüße des Bischofs von Hildesheim Dr. Heiner Willmer und des Patriarchats von Konstantinopel Metropolit Policarpo von Spanien.
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