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Prozessbeginn vom Todespfleger in Oldenburg (Nils Högel)

Hannover: HAZ | Ein Krankenpfleger wurde 2015 wegen Tötung von 38 Patienten im Klinikum Delmenhorst und Oldenburg verurteilt, jetzt beginnt der Prozess erneut, weil vermutet wird, dass er noch viel mehr Patienten im Dienst getötet haben soll.
Ungeheuerlich, aber Realität, denn der Pflegenotstand, Stress und ständige Unterbesetzung machen es möglich.
Dazu kommt, dass die Kommunikation zwischen den Kollegen, Ärzten und anderem Personal kaum noch möglich ist, sogar die schon erfolgten Taten vertuscht werden, weil der gute Ruf der Kliniken und der Ärzte auf dem Spiel stand.
In der Dokumentation ZDF-Zoom am heutigen Abend zeigte wieder deutlich, wie krass das deutsche Pflegesystem krankt, sowohl an der Kommunikation, als auch an der Bezahlung
Mord im Krankenhaus 
ich sage dazu, es wird Zeit, dass man wieder hin schaut, wenn sich Kollegen merkwürdig verhalten, es sich Fälle von Behandlungsfehlern häufen, oder ein Pfleger genervt ist, oder man sieht, dass der Kollege mit mieser Laune und vielleicht krank zur Arbeit erscheint.
Denn wenn ich schon mal wegen einer Erkrankung ins Krankenhaus muss, so möchte ich doch wieder geheilt und nicht mit den Füßen voran wieder aus der Klinik entlassen werden. 
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