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Bestandsschutz für Kleingärten?! Veranstaltung mit Herbert Schmalstieg

Herbert Schmalstieg (M.) mit dem Vorsitzenden der SPD-Bezirksratsfraktion Karsten Plotzki und den Bezirksratskandidaten Emsal Tasyürek, Henning Hofmann (Vorsitzender des SPD-Ortsverein Groß-Buchholz) und Andreas Hammerschmidt (v.l.).

Am 6. September war Alt-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg zu Gast beim Kleingärtnerverein Kleefeld. Thema der Veranstaltung war der Bestandsschutz für Kleingärten, den die SPD in ihre Wahlprogramme sowohl für den Rat der Landeshauptstadt Hannover als auch für den Bezirksrat Buchholz-Kleefeld als Forderung aufgenommen hat.

Gekommen waren auch verschiedene aktive und ehemalige Vorstandsmitglieder der Kleingartenvereine Kleefeld und Annateich, darunter Helmut Drewicke, Detlef Speck, Fred Möller und Lutz Gäbler sowie Carmen Stadeler und Siegfried Zimmermann.
Herbert Schmalstieg sprach sich deutlich für den Bestandsschutz der Kleingärten in Hannover aus. Allerdings kann der Bestandsschutz nur für solche Flächen gewährt werden, die nicht bereits als Baureserveland festgeschrieben sind. Diesbezüglich informierte der Vorsitzende der SPD-Bezirksratsfraktion Karsten Plotzki über die Masterplanung der Medizinischen Hochschule Hannover, die innerhalb des seit 1969 gültigen Bebauuungsplans langfristig Ausweitung mit neuen Gebäuden und Grünflächen über den Stadtfelddamm hinaus vorsieht. Plotzki versicherte zugleich, dass die Bezirksratsfraktion der SPD der Anliegen der Dauerkolonie Annateich annehmen wird. Gartenfreunde hatten eine Klärung der Frage erbeten, wer für die notwendigen denkmalpflegerischen Maßnahmen in der Dauerkolonie aufkommen müsse, und um Unterstützung der Stadt dabei ersucht. Außerdem forderten sie, die Vernässung verschiedener Gärten am Annateich durch Baumaßnahmen zu stoppen, die entlang der Bahnlinie zwischen der Karl-Wiechert-Allee und der Breiten Wiese vorzunehmen wären. Desweiteren will sich die SPD um eine Lockerung des Verbotes kümmern, wonach zwischen Sonnabend-Nachmittag und Montag-Morgen keine Gartenmaschinen zum Einsatz kommen dürfen. Dies erschwere gerade jungen, berufstätigen Gartenfreunden die Entscheidung für einen Kleingarten.
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