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PSV-Damen verlieren in der letzten Sekunde gegen Bemerode

Kurz vor dem 1:0 durch Jasmin Busse.
Zum Rückrundenauftakt bei bestem Fußballwetter konnten die Zuschauer im Spiel des PSV gegen die Damen aus Bemerode eine spannende Partie erleben, welche über weite Strecken auf „Augenhöhe“ stattfand. Leichte spielerische Vorteile waren auf der Seite von Bemerode festzumachen aber die PSV-Damen haben hingegen enorm gekämpft und hätten sich ein Unentschieden redlich verdient. Leider wurde das Spiel durch einen Konter in der sprichwörtlich „letzten Sekunde!“ entschieden und Bemerode konnte die drei Punkte mit nach Hause nehmen.
Zum Spiel: Nach einer hektischen Anfangsphase mit Torchancen auf beiden Seiten, sorgte die hervorragend spielende Jasmin Busse in der 20. Spielminute mit einem Freistoß aus 20 Metern für die 1:0 Führung für den PSV. Bemerode konnte nur 12 Minuten später ebenfalls durch einen Freistoß zum 1:1 ausgleichen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. Nach der Pause wollten die PSV-Damen dann mit ihrem sehr offensiven Spiel schnell ein weiteres Tor nachlegen. In diese Drangphase setzte Bemerode einen Konter der durch einen zusätzlichen Abwehrfehler in der 50. Minute zum 1:2 führte.
Umso schöner war dann nur acht Minuten später die Antwort der PSVlerinnen- Jessica Steckhan fasste sich in der 58. Minute ein Herz und zog aus 25 Metern ab. Jessys Schuss schlug unhaltbar in den linken Torwinkel ein - „Traumtor“.
Nun liefen die Bemeröderinnen im Minutentakt auf das Tor der PSV-Damen an, doch die Abwehr um Olga, Antje, Celina, Nina und Torhüterin Rebekka konnten eine Chance nach der anderen verhindern. Besonders Rebekka zeichnete sich als Rückhalt aus, in dem sie sich in das Spiel einschaltete und immer wieder gute Paraden zeigte.
Leider kamen die Gäste aus Bemerode in der letzten Sekunde (der Schiedsrichter hatte bereits die Pfeife zum Abpfiff im Mund) durch einen Konter zum 2:3 Siegtreffer.
Das Spiel wurde sofort nach dem Tor abgepfiffen.
Doch diese Niederlage tut den PSVlerinnen nicht wirklich weh, denn sie konnte über weite Strecken dieses Spiels mit einer Mannschaft mithalten, welche die PSV-Damen in der Vergangenheit regelmäßig „zerlegt“ hat. Daher bleibt, trotz der Niederlage, das gute Gefühl für die Damen des Polizei-SV einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben.
Frei nach Marie von Ebner-Eschenbach: „Eine Stolz getragene Niederlage ist auch ein Sieg“. Ein besonderer Dank gilt den vielen Zuschauern, die sich zu diesem Spiel eingefunden haben.
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