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Fototipps: Bilder mit Silhouetten

Bilder, in denen das eigentliche Motiv zur Silhouette wird, haben einen ganz eigenen Reiz. Und noch ein Vorteil: Personen sind meist nicht zu erkennen, die Bilder können veröffentlicht werden.
Wer bei Gegenlicht fotografiert, hat ein Problem. Der Beleuchtungskontrast ist viel zu groß für den Sensor (oder den analogen Film). Irgendwie muss das Motiv im Vordergrund aufgehellt werden, mit Blitz, Leuchten oder Reflektoren. Doch sollte man auch einmal aus der Not eine Tugend machen und bewusst mit den starken Kontrasten arbeiten. Das eigentliche Motiv wird dann zur Silhouette. Diese scherenschnittartigen Bilder haben ihren eigenen Reiz.

Es muss nicht immer – wie bei dem Beispielsbild mit dem Badesteg am Ostseestrand – ein Sonnenuntergang sein. Auch wenn einfach nur ein heller Hintergrund vorhanden ist, reicht dies in vielen Fällen schon aus. Vorteil, wenn man ein Motiv mit fremden Menschen – etwa bei der Streetfotografie – aufnimmt: die Personen werden meist unkenntlich, das Bild kann dann auch ohne Model-Vertrag verwendet werden.

Helle Lichtquellen können in die Bildkomposition einbezogen werden. Mein Typ dazu: die Blende manuell auf den höchstmöglichen Wert schließen. Durch Beugungseffekte erhält dann die Lampe oder die tiefstehende Sonne einen Stern- bzw. Strahleneffekt, ganz ohne Sternfiltervorsatz.
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2 Kommentare
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Jürgen G. O. Stephan aus Peine | 30.03.2017 | 19:24  
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Silvia B. aus Neusäß | 30.03.2017 | 22:45  
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