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Hiroki Sakai darf nicht wechseln

Die neuesten Transfernews. (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Der zuletzt abstiegsbedrohte Niedersachsenklub Hannover 96 gehört in diesem Sommer zu den aktivsten Bundesligisten auf dem Transfermarkt. Nach einigen Zu- und Abgängen könnte nun ein weiterer Spieler die Landeshauptstadt verlassen, denn der SSC Neapel will sich angeblich mit Hiroki Sakai verstärken.

Hannover 96 hat seinen Lehren aus der abgelaufenen Saison gezogen, in der man fast den Gang in die 2. Bundesliga antreten musste. Mit Feuerwehrmann Michael Frontzeck gelang erst am letzten Spieltag die Rettung auf Platz 13. Damit dies nicht noch mal passiert, investierte man bereits 13,3 Millionen Euro in sechs Neuverstärkungen. Im Gegenzug musste man aber auch ganze zwölf mehr oder weniger schmerzhafte Abgänge für 13,5 Millionen Euro verkraften. Die letztere Summe könnte sich bald noch erhöhen, wenn die Gerüchte stimmen, dass der SSC Neapel an Hiroki Sakai interessiert ist.

Wechsel möglich

Die Italiener wollen sich auf der rechten Verteigerposition verstärken und hatten dafür eigentlich ihren Wunschspieler Sime Vrsjalko vorgesehen. Da es aber nicht zu einem Transfer mit dem Kroaten zu kommen scheint, soll man nun die Fährte zu Hiroki Sakai aufnehmen wollen. Der Vertrag des Japaners läuft nur noch bis 2016, weshalb nun die letzte Gelegenheit wäre, um eine Ablöse einzustreichen. Diese dürfte bei seinem aktuellen Marktwert von 2,5 Millionen Euro nicht allzu hoch ausfallen, doch als Rechtsverteidiger sieht Frontzeck sowieso Neuzugang Oliver Sorg vor. Dadurch würde bei einem konkreten Anklopfen der Napolitaner ein Wechsel nicht unwahrscheinlich.

UPDATE vom 24.07.2015
Hannovers Manager Dirk Dufner nahm nun Stellung zu den Gerüchten um Hiroki Sakai und dem SSC Neapel. Zwar dementierte er nichts, stellte aber jedoch klar, dass der Japaner nicht wechseln darf: „Der Kader steht. Wir haben kein Interesse, jemanden abzugeben." Damit steht fest, dass Sakai in der kommenden Saison zumindest bis zum Winter für H96 auflaufen wird. Dann könnten die "Himmelsblauen" erneut die Fühler ausstrecken.

Hier gibt es weitere aktuelle TransfergerĂĽchte.

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