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Damals in der Südstadt: Als es am Braunschweiger Platz wieder aufwärts ging

Bauarbeiten am U-Bahn-Tunnel am Braunschweiger Platz im Juli 1987
Hannover: Südstadt-Bult | Im Juli 1987 war Endspurt-Stimmung am Braunschweiger Platz. Die letzten Kubikmeter Erdboden wurden von schweren Baggerschaufeln ausgehoben. Damit waren die groben Erdarbeiten für den Bau des U-Bahn-Tunnels in der Marienstraße und Hans-Böckler-Allee abgeschlossen. „Es geht nicht mehr abwärts – ab jetzt geht es nur noch aufwärts“, kommentierte der damalige Chef des U-Bahn-Bauamtes Klaus Scheelhaase zufrieden.

Insgesamt 193.000 Kubikmeter Erde schaufelten die Baumaschinen auf der rund 1,7 Kilometer langen Tunnelstrecke zwischen Aegi und Braunschweiger Platz aus dem Untergrund. Scheelhaase damals: „Damit könnte ein Fußballplatz auf zwölf Meter angeschüttet werden.“

Seit weit über 30 Jahren gehe ich mit der Kamera auf Pirsch und begleite das Geschehen im heutigen Stadtbezirk Döhren-Wülfel fotografisch. Einige der Aufnahmen von damals scanne ich jetzt nach und nach ein, um sie ins digitale Zeitalter herüber zu retten. Unter der Überschrift "Damals in Döhren" bzw. "Damals in ..." möchte ich den myheimat-Usern kleine Einblicke in mein Fotoarchiv geben. Vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere noch an die damaligen Ereignisse. Und ab und an verlasse ich bei diesen Rückblicken auch mal den Stadtbezirk – immer dann, wenn ich, wie hier, auf alte Fotos und Geschichten stoße, die für alle Hannoveraner von Interesse sein dürften.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 03.06.2017 | 03:05  
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