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Wenn Kultur auf Natur trifft - NABU lud in den Hinüberschen Garten ein

Hannover: Hinüberscher Garten |

Der »Hinübersche Garten« in Marienwerder zählt zu den ältesten Landschaftsgärten Deutschlands und ist ein über die Stadtgrenzen hinaus bedeutendes Natur- und Kulturdenkmal. Der Amtmann Jobst Anton von Hinüber ließ ihn ab 1766 hinter dem Kloster anlegen. Da der Garten im Laufe der Zeit nie umgestaltet wurde, blieb er bis heute in seinen ursprünglichen Strukturen erhalten. Durch den alten Baumbestand von Buchen und Eichen und die Leine, die sich sanft an den Garten schmiegt, finden hier verschiedene Vogelarten einen idealen Lebensraum. Bei einem naturkundlichen Spaziergang begab sich der NABU Langenhagen nun auf die Spur der hier lebenden Vögel.

Georg Obermayr und Ricky Stankewitz, die die Exkursion leiteten, waren nicht nur über das große Interesse an der Führung erfreut, sondern auch von dem Garten mit seinen gestalterischen Elementen wie Hexenturm und Druidenaltar begeistert: „Hier trifft Kultur auf Natur!“ Und die konnte während der Führung vielfältig erlebt werden. Neben Stock- und Reiherenten beobachtete die Gruppe u.a. auch Sumpf- und Schwanzmeisen, Bunt- und Mittelspecht. Höhepunkt des Tages war der „Vogel des Jahres 2018“. Der Star zeigte sich beim Balzen, und über das Spektiv konnten Details im Gefieder und die Blaufärbung am Schnabel sehr gut erkannt werden. Eine Augenweide waren auch die Teppiche von blühenden Buschwindröschen und Lerchensporn, die sich auf dem Waldboden im Hinüberschen Garten ausbreiten. „Wir werden auch im nächsten Jahr wieder eine Führung durch den Hinüberschen Garten anbieten“, verspricht Organisator Georg Obermayr.
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