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Emissionen der geplanten Klärschlammverbrennung in Lahe

Feinstaub ist gefährlich
Hannover: Abfall | Schon im Mai wurden erste Pläne bekannt und veranlassten mich zu einem Leserbrief.
Wie in Isernhagen wurde auch im Bezirksrat Lahe ein unabhängiger Experte gefordert.

In einer Veranstaltung im Ratssaal der Gemeinde Isernhagen hat enercity relative Schadstofffrachten in mg/m³ vorgestellt. Multipliziert man die Zahlen mit der geplanten Abluftmenge pro Jahr  (300.000.000 m³) erhält man einen Eindruck was so pro Jahr auf die Nachbarschaft herunterrieselt

Jahresfrachten: 

Gesamtstaub 600 kg    Feinstaub? 

HCl - Chlorwasserstoff  60 kg
(gasförmige anorganische Chlorverbindungen)

HF – Fluorwasserstoff  30 kg
(gasförmige anorganische Fluorverbindungen)

SO2 - Schwefeldioxid 3000 kg
(Schwefeldioxid und –trioxid)

NOX - Stickstoffdioxid 10.500 kg
(Stickstoffmonoxid und –dioxid)

Hg - Quecksilber  9 kg
und seine Verbindungen

CO – Kohlenmonoxid 1500 kg

NH3 - Ammoniak 1500 kg (2,5-facher Wert gegenüber einem Kohlekraftwerk)[1]
(bei SCR- oder NSCR-Verfahren)

Dioxine und Furane 1,2 mg (4-facher Wert gegenüber einem Kohlekraftwerk)[1]

CO2 -Kohlenstoffdioxid 0 (eine Verbrennung ohne CO² ????? )

[1] bei der Präsentation wurden die Werte mit der 17. BImSchV verglichen, die fast durchweg unterschritten wurden. Außerdem wurde mit einem Kohlekraftwerk verglichen, weil man aus der Kohle aussteigen will.
Diese als irrelevant bezeichneten Schadstofffrachten kommen aber zu Emissionen aus der vorhandenen Müllverbrennung und anderen Quellen (z.B. Autobahnen) noch hinzu!
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 06.09.2017 | 03:17  
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