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Hannover-Bothfeld: Attraktive neue Wohnanlage (fast) fertiggestellt

Hannover: Wohnquartier "Teilerhöfe Bothfelder Kirchweg" | Noch sind letzte Außen- und Innenarbeiten zu tätigen. Voraussichtlich zum 1. November 2019 ist das Quartier „Teilerhöfe Bothfelder Kirchweg“ des Wohnungsbauunternehmens Gundlach bezugsfertig.

Zehn Häuser mit 42 ein bis vier Zimmerwohnungen, 30 bis 88 m² groß, ohne Balkon und Terrasse, warten auf einen Mieter/eine Mieterin. Fünf Wohnhöfe mit Sitzmöglichkeiten und zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen sollen für ein möglichst großes Zusammengehörigkeitsgefühl der Wohnungsnehmer sorgen. Die Mieten sind nicht unerschwinglich hoch, sie bewegen sich durchaus im Rahmen von Neubauwohnungen, wie ein Blick auf das Portal eines Immobilien-Vermittlers zeigt. 14 Wohnungen werden zudem gefördert (B-Schein).
Die Infrastruktur ist hervorragend. Ruhige Lage mit viel Grün. Schulen, Kindertagesstätten, Einkaufsmärkte, medizinische Einrichtungen und das nächste Gotteshaus sind fußläufig zu erreichen. Auch die Verkehrsanbindung (Straßenbahn und Bus) ist sehr gut, für Autos wird Raum zur Verfügung gestellt.

Bei so viel Licht gibt es oft Schatten. So auch hier. Zum Grundstück gehörten auch zwei Bestandsbauten (Wohnhaus und Scheune). Die Gebäude sollten ursprünglich renoviert werden. Leider kam es zu einem Abriss.
Immerhin wurden die Bestandsgebäude in (fast) gleicher Kubatur wieder aufgebaut.
Beim Wohnhaus ist dies sehr gut gelungen. Wieder Backstein mit den typischen Bändern und Glasuren, die Original-Eingangstür ist sogar nach notwendiger „ kosmetischer Behandlung“ wieder eingesetzt worden.
Für die Scheune gilt das nicht. Obwohl stark renovierungsbedürftig, hätte man versuchen sollen das Gebäude als eine Art „Lehrscheune“ mit alten Geräten aus der Landwirtschaft zu erhalten, notfalls auch mit leicht veränderter Raumgestaltung, die den heutigen Bedürfnissen entspricht. Schul- und Kindergartenkinder hätten dann, vielleicht an „Schautagen“, interessante Einblicke über den Alltag auf einem Bauernhof bekommen können. Diese Chance wurde vertan.
Das neue Gebäude hat nichts mehr mit einer Scheune gemein. Es wurde alles der Funktionalität unterworfen. Dies trifft im besonderen Maße bei der Neugestaltung des Innenraums, so man Einblick gewinnen konnte, zu. Außen ist die Rückfront zum Wohnhaus hin mit neuen Materialien auf altes Aussehen getrimmt worden, auch längs zur Straße, während die Vorderfront verputzt wurde, wohl um ein einheitliches Aussehen zu den neuen Wohnhäusern herzustellen.

Fazit: Es stimmt versöhnlich, dass nun neuer Wohnraum zur Verfügung steht, in der heutigen Zeit dringend erforderlich.

Anmerkung: Die Fotostrecke bleibt unkommentiert. Jeweils ein Bilderpärchen zeigt aus möglichst identischen Blickwinkeln die Situation vor Abriss und nach Wiederaufbau.
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