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Der Abend mit Hot Club de Linden

Seelze: St.Barbara-Kriche | Das Quartett Hot Club de Linden hat sich der Musik des legendären Gitarristen Django Reinhardt verschrieben.

Das spürt das informierte und interessierte Publikum bei den ersten Tönen. Und die vier Musiker sind Profis mit umfangreichen Musikstudien, die Spaß an jedem Ton der Musik haben. Und sie beherrschen die Kunst der Improvisation. Das lassen sie die Besucher des Abends schon mit den ersten Tönen spüren und – sie bekommen sofort Szenen-Applaus, denn sie stellen sich mit Solis im ersten Gig vor.

Angelehnt an den Jazz, der aus der Tradition der Musik der 30er und 40er Jahre entstand, ist auch die Musik aus der Feder von David Mohr.

Natürlich haben alle vier Musiker mit dem ersten Stück dieses Publikum für sich eingenommen. Und sie spielen die Songs von Django Reinhardt im Stil des Komponisten, aber in ihrer eigenen, virtuosen Interpretation. Bilder zeichnet Max Eisinger mit der Geige und entlockt seinem Instrument in zum Teil rasender Geschwindigkeit unglaubliche Töne, die die Menschen in die verschiedensten Gefühlswelten führt. Lars Bernsmann ist mehr, viel mehr als der Taktgeber an der E-Gitarre, auch seine Soli sind viel beachtet. Das Kontrabass bekommt immer wieder seine Soli mit Applaus belohnt, denn er scheint die Töne aus jeder Saite des Instruments zu locken.

Hot Club de Linden hat sich mit Herz dem Jazz in Anlehnung an den Move des Gypsys verschrieben und schreibt diese Musik in den Kompositionen von David Mohr fort.

Es war also kein Wunder, dass das Quartett nicht ohne zwei Zugaben das Konzert beenden durfte.

In der Reihe 12xk geht es weiter mit: 12xk - Kaprizöses Wortgestöber
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