Laufprojekt beendet, was nun ?

DIe Initiative "Gemeinsam von Null auf 5000" ließ mich im Sommer dazu hinreißen, meinen erschlafften Körper vom Sofa zu erheben und mich dem Lauftreff anzuschließen.

Zum Ende des Projekts stand ein 5 km Volkslauf an. Angesichts der Schwüle, meines Trainungsumfangs und meines Gewichts kroch ich als Letzter über die Strecke und brachte sinnbildlich die rote Laterne ins Ziel. Es war wirklich kein Tag an dem man seinen 1. Volkslauf macht, egal ob man den Allerersten oder ihn als Wiedereinsteiger macht.

Meine Laufzeit war zwar gemessen an den anderen schlecht, aber wichtig war das Erreichen des Ziels. Kurz vorm Ziel reckte ich die Arme in die Höhe und war stolz wie Oskar. Unterwegs sah ich manchmal aus dem Augenwinkel meinen Schweinehund, aber ich ließ es mir nicht anmerken.

Nun sind einige Wochen vergangen und mein Schweinehund wurde wieder in der Nähe meiner Wohnung gesichtet. Seit dem Lauf hatte ich auch kein weiteres Mal meine Laufschuhe geschnürt. Erstens wollte ich mich auf meinen Lorbeeren ausruhen und zweitens hatte ich auch einige schöne und weniger schöne Termine, die mich davon abhielten.

Da ich wusste, dass der Lauftreff privat weitergeführt wurde, nahm ich mir vor weiterhin daran teilzunehmen. Einige Tage vor dem Treff bekam ich eine Nachricht, dass der ESV Eintracht Hameln alle Lauftreffteilnehmer und andere Interessierten zu einem gemeinsamen Training mit Lizenz-Trainerin M. Müller in das Weserberglandstadion einläd.

Das war natürlich wieder einmal eine tolle Idee. Natürlich nutzte ich das Angebot und ging hin. Es war für uns Anfänger sehr anspruchsvoll und trotzdem machte es sehr viel Spaß. Nach dem Training war ich zwar kaputt, aber ich fragte mich warum ich das Laufen vor ein paar Jahren aufgegeben hatte. An diesem Termin wurde besprochen, dass bis zu den Herbstferien ein wöchentliches Training für die Gruppe angeboten wird. Allerdings beginnt es jetzt eine Stunde früher, nämlich um 17.30 Uhr.

Nach den Herbstferien kann noch zwei- bis dreimal Hallentraining geschnuppert werden. Na und dann muss man sich wohl entscheiden ob man in den Verein eintritt oder privat weitermacht, Auf jedenfall ein faires Angebot, wie ich finde.

Bürgerreporter:in:

Helmut Niehoff aus Berlin

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