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Hilfe für Kinder in Bulgarien aus dem Weserbergland - strahlende Kinderaugen bei den Weiihnachtsfeiern

Der Weihnachtsmann in Bulgarien
 
Medizinische Geräte und Krankenhausbetten werden am Krankenhaus abgeladen.
(smk) Am Montag, einen Tag vor dem Nikolaustag, starteten sechs Rotkreuzler frühmorgens Richtung Pazardjik in Bulgarien.
Das diesjährige Bulgarien Team: Thomas Babilon, Johannes Dreier, Stephan Lange, Olaf Wiegmann, Benjamin Siek und Andre Askamp starteten am Montag, frühmorgens auf die ca. 2200 km lange Reise nach Bulgarien An Bord der drei LKWs waren neben medizinischen Geräten, Kuscheltieren und Kleidung auch 4105 liebevoll verpackte Weihnachtspakete aus dem Weserbergland.
Die Fahrt führte durch Deutschland, Österreich, Rumänien über die Donau nach Bulgarien. Am Mittwochabend hatte der Konvoi nach ca. 2200 km über gute und schlechte Straßen das Ziel Pazardjik in Bulgarien erreicht.
Nach einer Nacht Schlaf begannen die Fahrer mit dem Verteilen der Spenden. Zunächst wurden die Krankenhausbetten und die medizinischen Hilfsgüter am Krankenhaus ausgeladen. Folgenden Kommentar schrieb Dr. Dimitar Savov (Direktor des Krankenhauses in Pazardjik) an diesem Tag auf Facebook: Heute werden die Rotkreuzler bei mir ins Krankenhaus kommen und Betten und medizinischen Geräten abladen. Die Sachen sind durch den deutschen Spendern gespendet.
Thomas Babilon und Michael Bretzing koordinierten diese Aufgabe genauso wie das anschließende Abladen der Sachspenden gemeinsam mit Mitarbeitern des bulgarischen Roten Kreuzes
Am Freitag begannen die Weihnachtsfeiern. Zuerst ging es in die Hilfsschule mit Internat. Dort wurden die Rotkreuzler schon sehnlichst erwartet. Zur Begrüßung reichten die Kinder den Besuchern Brot, Äpfel und Popcorn. Nach der durch die Schüler gestalteten Weihnachtsfeier gab’s die Pakete. 1;03>40@O (Danke) und fröhliche Kinderaugen waren überall zu hören und zu sehen.
Danach stand das Mutter-Kind-Heim auf dem Besuchsplan. Hier leben 125 Kinder im Alter von 0 bis drei Jahre. Strahlende Kinderaugen waren der Lohn Für die Helfer. Geschenke sind im Budget des Heimes nicht vorgesehen deshalb: danke lieber Weihnachtsmann aus Hameln.
Im Straßenkinderheim kennt man den Weihnachtsmann aus Deutschland. Schon Wochen vorher wird für das Weihnachtsspiel geübt. Endlich war er da.
Das Highlight folgte am Sonntag: 500 Kinder kamen ins Haus der Jugend. Zum Fünfzenten Mal tanzten und sangen Kinder und Jugendlichen vor ihren Altersgenossen, mit denen das Leben es nicht so gut meint. Zum fünfzehnten Mal saßen erwartungsvolle Kinder zappelnd auf ihren Stühlen und konnten das Ende der Feier kaum abwarten. Abschluss und



Höhepunkt der Feier waren die Bescherung: Am Ausgang, im Foyer, bekamen die Kinder ihre Geschenke überreicht.
Das Team aus Deutschland: Britta und Michael Bretzing, Dominik Wessel, Thomas Babilon, Johannes Dreier, Stefan Lange, Olaf Wiegmann, Andre Askamp und Benjamin Sieck wurde dabei der Tradition folgend vom Jugendrotkreuz aus Pazardjik unterstützt.
Die Aktion ist in Bulgarien einzigartig und damit weit über die Grenzen Pazardjik’s bekannt. Schon Monate vorher freuen sich die Kinder auf die Weihnachtsfeier.
Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die unzähligen Spender und die vielen helfenden Hände. Nur mit und durch Sie und ihre Spende können wir in Bulgarien helfen. Nur dank ihrer Hilfe leuchten Kinderaugen. Danke, dass sie teilen und abgeben. Die Freude dieser Kinder dankt es ihnen: Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen, dem man soeben etwas geschenkt hat. (Jean de la Bruyère)
Am Montag fand dann die Weihnachtsfeier in der Schule in Aleko, einem kleinen Dorf statt. Auch dort gab es unbeschreibliche Freude bei den Kindern.
Zur Mittagszeit wurde dann die Vasil-Lewski Schule besucht. Dort findet eine Schulspeisung für 50 Kinder statt – finanziert durch Spenden aus dem Weserbergland. Wenigstens eine Mahlzeit am Tag ist so für die bedürftigen Kinder gesichert. Weihnachtsfreude haben wir natürlich auch gebracht. Die Kinder bekamen auch ein Geschenk.
Die Fakten zur Geschichte:
Die Region Pazardjik ist in Größe und Bevölkerungszahl dem Landkreis Hameln-Pyrmont vergleichbar. Gelegen in Zentralbulgarien, etwa 90 Autominuten von Sofia entfernt. Es ist die ärmste Region im Land, Industrie gibt es nicht mehr, hohe Arbeitslosigkeit, viele Menschen leben unter der bulgarischen Armutsgrenze, ein vergleichbares soziales Netz, wie in Deutschland, gibt es nicht . Dort engagiert sich der DRK Kreisverband Hameln-Pyrmont seit über 15 Jahren. Neben der jährlichen Weihnachtsaktion werden das Kinderheim unterstützt, die Schulspeisung für 50 Kinder finanziert sowie Bekleidung und Sachspenden geliefert.
Unser Dank gilt allen Spendern ob klein oder groß. Wir bedanken uns für die Unterstützung durch die Firmen Schnelle (Bad Münder) und Fahrzeugbau Schierling (Hameln), die uns eine Brücke und eine Lafette zur Verfügung gestellt haben. Ohne all diese Hilfe wäre es nicht möglich gewesen, wieder eine solche Aktion durchzuführen
Zum Schluss noch eine Zahl:
Für die ca. 2200 km lange Strecke nach Bulgarien braucht ein LKW ca. 30 l Diesel/100 Km. Der Durchschnittspreis pro liter Diesel beträgt 1,40 Euro. Daraus ergibt sich ein Betrag von 924 Euro für 2200 gefahrene Kilometer.



Helfen auch Sie uns zu helfen.
Ein Spendenkonto 3434 ist bei der Sparkasse Weserbergland (BLZ 254 501 10) eingerichtet.
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