Anzeige

HSV geht in Dresden unter

Die gute Nachricht vorweg. 15. 762 Zuschauer kamen zum Fluthilfe-Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem Hamburger Sportverein. Unter dem Motto: „Zwei Städte, zwei Vereine - Ein Fluss, eine Freundschaft“ traten die beiden Sportvereine in Dresden gegeneinander an. 80. 000 Euro kamen für die beiden Stiftungen „Lichtblick“ und „Dresdner helfen Dresdnern“ insgesamt zusammen. Im Stadion waren sowohl die Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz als auch ihr Hamburger Amtskollege Olaf Scholz anwesend. Die Partie endete mit einem überraschenden 4:0 Erfolg für den Zweitligisten.

HSV präsentiert sich desolat

Bereits in der ersten Halbzeit besaß der HSV zwar mehr Ballbesitz. Die größeren Chancen hatte jedoch Dynamo. Kurz vor dem, Halbzeitpfiff gingen die Sachsen durch einen Fernschuss von Christoph Menz in Führung. Nach der Pause kamen beim HSV noch alle restlichen Stammkräfte wie van der Vaart, Badelj, Beister und Sobiech aufs Feld. Doch am Spiel änderte sich wenig. Die Gastgeber überzeugten durch Spielfreude und schöne Tore. Der HSV agierte rat- und ideenlos. Filip Trojan, Tobias Kempe und Soufian Benyamina erhöhten für die Schwarz-Gelben auf 4:0. Deren Fans stimmten Europapokalgesänge an. Der HSV, der sich für dieses Jahr diese Saison das Erreichen des internationalen Wettbewerbs als Ziel gesetzt hat, enttäuschte auf der ganzen Linie.

Reaktionen

Trainer Thorsten Fink hielt der Mannschaft am heutigen Donnerstagvormittag eine Kabinenpredigt und ordnete als Straftraining eine Laufeinheit an. Klare Worte fand auch der Sportchef Oliver Kreuzer: "Das war eine Katastrophe. Ein Auftritt, der an Peinlichkeit nicht zu überbieten war.", kritisierte der Manager die Mannschaft, zumal dies keine Frage der Qualität, sondern nur von Einstellung und Mentalität sei. Grund zur Besorgnis bietet das Resultat den Verantwortlichen, weil am Wochenende die 1. Runde des DFB Pokals ansteht. Im letzten Jahr schieden die Hamburger nach einer 2:4 Pleite gegen den Drittligisten Karlsruher SC aus. In diesem Jahr muss eine Niederlage gegen Fünftligist SV Schott Jena dringend vermieden werden, um die Unruhe im Umfeld vor dem Saisonstart nicht noch zu vergrößern.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.