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Walter Sittler begeistert von Hamburger Schwabenstreich von DIE FREIE, ÖDP und Montagsdemo

Am Montag, 17. Januar 2011 wurde in Hamburg der 15te Schwabenstreich erfolgreich durchgeführt. Ehrengast war der Stuttgarter Schauspieler Walter Sittler, der in Stuttgart DIE Leitfigur der Schwabenstreiche gegen Stuttgart21 und für das Alternativkonzept Kopfbahnhof21 steht.

Sittler begeistert: "Es ist toll, dass auch hier im Norden die Solidarität gegen Stuttgart21 so groß ist und die Menschen damit ein Zeichen setzen gegen bundesweite Steuerverschwendung, Klientelpolitik und Politikerwillkür."

Versammlungsleiter Thorsten Keuth (Landesvorsitzender DIE FREIE) ergänzte: "In der Hansestadt haben wir zwar keinen Bahnhof, der für Millarden unter die Erde soll, aber wir haben viele Probleme vor Ort: HSH-Nordbank, Elbphilharmonie, Stadtbahn, Luxus-Radwege und andere Großprojekten, die dass Bildungssystem und damit die langfristige Zukunftsfähigkeit Hamburgs im internationalen Wettbewerb ganz sicher nicht verbessern. Aber das ist genau das, was wir dringend brauchen."

Unterstützt wurde das anschließende Bürgergespräch von Bürgerschaftswahl-Kandidaten David Perteck und Verena Häggberg (beide ÖDP) und von DIE FREIE Kandidaten Dennis Alfred, Dr. Hans-Ersan Sanri, Dr. Fred Anton, Alexander Rosinus, Eckart Bormann und Rainer Stelling sowie vom Bundesvorsitzenden der FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT, Martin Linek.

Zum Hamburger Schwabenstreich rufen seit Monaten das basis-demokratische Bündnis Hamburger Schwabenstreich von FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Hamburg (DIE FREIE Hamburg) und ÖDP Hamburg sowie die Organisatoren der Montagsdemo alle Hamburgerinnen und Hamburger auf.

Ziel der Schwabenstreiche, die bereits in weit über hundert deutschen Städten regelmäßig stattfinden, ist die Unterstützung der Stuttgarter Proteste gegen den geplanten Tiefbahnhof „Stuttgart 21“. Der Koordinator der Hamburger Montagsdemo Christian Kölle dazu: „Ob Protest gegen Umweltzerstörung, gegen Hartz IV oder die Umverteilung von Steuergeldern z.B. in die Taschen von Hochtief bei der Elbphilharmonie in Hamburg oder dem S 21-Projekt in Stuttgart – uns einigt als Bürgerbewegung der Protest gegen die Arroganz der Macht.“

Bürgerstreiche mit Trillerpfeifen Pauken, Kochtöpfen und Vouvouzelas usw. machen in Deutschland bei verschiedensten Protestaktionen die Runde.

Verena Häggberg (ÖDP) und Thorsten Keuth (DIE FREIE), Sprecher der Schwabenstreiche erläutern: „Der Stuttgarter Bahnhof ist längst zum Symbol für eine Politik geworden, die fern ab der eigentlichen Bürgerinteressen agiert. Zum einen sind es auch unsere Hamburger Steuermillionen, die dort vergeudet werden, zum anderen richtet sich unser Protest auch gegen leichtsinnige Hamburger Projekte wie die Privatisierung von Krankenhäuser und Energieversorgern und –netzen, die uns am Ende wieder alle teuer zu stehen kommen und eine unnötige Abhängig schaffen.“

Die Schwabenstreiche finden immer montags, 18.30 Uhr am Hauptbahnhof (Ausgang Spitalerstrasse) statt. Die Montagsdemo beginnt um 18.15 Uhr in der Mönckebergstrasse (vor Saturn) und kommt dann zu um 18:45 dazu.

Hintergrund: bundesweite Schwabenstreiche außerhalb Stuttgarts?
Die Unterstützer gegen Stuttgart 21 nehmen durch die ganze Bundesrepublik immer mehr zu. Mittlerweile gibt es ein bundesweites Netzwerk mit Webblog unter www.schwabenstreich.info für mehr Basisdemokratie und gegen Politikerverdrossenheit, Behördenwillkür, Lobbyismus und Millardenverschwendung.

Hintergrund: Was ist eigentlich die Montagsdemo?
Wie der Name schon sagt sind es Demonstrationen am Montag seit August 2004, die sich bundesweit örtlich meistens eng an den Prinzipien der Montagsdemonstration in Magdeburg anlehnten. Organisiert und koordiniert aus einem überparteilichen Zusammenschluss, d.h. Parteilose, Mitglieder/Repräsentanten von Parteien und Aktivisten der sozialen Bewegungen, die auf Grundlage des gemeinsamen Ziel ‚Hartz IV muss weg’ zusammenarbeitet gegen die sozialen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen auf Unter- und Mittelschicht.

Hintergrund: Was ist eigentlich FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT - DIE FREIE?
Die Bundespartei versteht sich als Organ, um auf bundespolitischer und landespolitischer Ebene zu wirken und die kommunalen Interessen der autarken Organisationen und Gliederungen der FREIEN WÄHLER und sowie weiteren unabhängigen Organisationen, die mittlerweile bundesweit über 280.000 Mitglieder umfassen, ebenengerecht und nachhaltig zu vertreten. Dabei gilt bei den FREIEN WÄHLERN das Prinzip der direkten Demokratie.

Die damit verbundene Besonderheit der Organisationsform der Bundespartei überlässt damit allen kommunalen Gliederungen der FREIEN WÄHLER sowohl die Freiheit auf kommunaler Ebene das umzusetzen, was als richtig erachtet wird und trotzdem auf Bundesebene bzw. Landesebene ebenfalls die Interessen zu wahren. Dies ist eine besondere Organisationsweise, welche es in den etablierten Parteien in dieser Form bisher nicht gibt. Damit soll zugleich einem "Parteienmoloch", Starrheit und Unflexibilität vorgebeugt werden.

Angesichts gravierender wirtschaftlicher, sozialer und menschlicher Veränderungen im Gesamtwesen einer Humangesellschaft will die Bundespartei zudem Gedankengänge zur Lösung solcher Probleme einbringen und Wege beschreiten, die bisher noch nie beschritten worden sind. Dies bedingt einen Aufwuchs an Menschen mit überdurchschnittlichen Denkfähigkeiten - insbesondere des vernetzten Denkens - um an solchen Lösungen mit zu arbeiten.

Daher stellt die Bundespartei FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT eine durchaus interessante Option für jüngere und reifere, engagierte Menschen dar sich entsprechend einzubringen, auch wenn man sich bisher aus unterschiedlichen Gründen von der sogenannten "aktiven Politik" vielleicht eher ferngehalten hat.

Wirklich gelebte Politik bedeutet somit ein aktives Mitwirken jedes Einzelnen an den gesellschaftlichen Dingen und Problemen unserer Zeit. Die Bundesvereinigung lädt Sie auf www.FREIE-WÄHLER-GEMEINSCHAFT.de dazu herzlich ein!

Denn Demokratie lebt vom Mitdenken! Mitreden! Mitmachen!
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