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"Hamburg plant Gehaltserhöhung für Tausende Arbeitnehmer"

Die Schlagzeile einer Hamburger Zeitung, die freudige Erwartung weckt und im weiteren Text ernüchtert!



Der neue Bürgermeister Peter Tschentscher will den Mindestlohn für alle Beschäftigten
bei der Stadt und im öffentlichen Dienst von 8,84 auf 12 Euro anheben.
Mutiger Bürgermeister,  denkt man. Oder ist es nur Populismus?
Ja, wenn man weiter liest, kommt die kalte Dusche: Der Senat wird lediglich aufgefordert, mit den Gewerkschaften neue Tarifverträge noch innerhalb dieser Legislaturperiode  zu vereinbaren. Also bis Anfang 2020.

Die Finanzierung steht noch nicht

Wie das finanziert werden soll, konnte der Senat noch nicht sagen. Man rechnet mit einem niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr.
Na, wenn das so niedrig ist, sollte das doch schon zum Herbst 2018 möglich sein!

Wer weiß, wie hoch die Inflationsrate bis 2020 ist? Dann sind 12 Euro Kaufkraft vielleicht nicht mehr wert als 8,84 Mindestlohn im Jahr 2018!

Und was sind vielleicht 10 Millionen im Jahr für zufriedene Arbeitnehmer, die dadurch im Alter mehr Rente erhalten und nicht auf staatliche Zuschüsse angewiesen sind, gegen die 10 Milliarden Schulden der HSH-Nordbank, die die Politik wegen mangelhafter Kontrolle mitverschuldet hat, und für die wir als Bürger und Steuerzahler aufkommen müssen?!





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