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Einfuhrumsatzsteuer, Fähren und neue Lösungen für den Hamburger Hafen

Derzeit bewegt sich einiges am Hamburger Hafen - gerade wenn es um die Reform der Einfuhrumsatzsteuer geht. Allein in Deutschland werden jährlich 55 Milliarden € erhoben. Dabei entfallen 11 Milliarden € auf den Hamburger Hafen. Ein Importeur ist darauf angewiesen, auf Ladegüter aus nicht EU-Staaten Steuern zu zahlen. Die Rückzahlung erfolgt ein paar Wochen später in Form der Umsatzsteuervoranmeldung. Weitere Umwälzungen ergeben sich im Aktienmarkt und in der Vereinfachung und Digitalisierung der Arbeitsprozesse. 

Veränderungen auf dem Aktienmarkt und in der Einfuhrumsatzsteuer

22 EU-Staaten haben die Einfuhrumsatzsteuer entscheidend vereinfacht. So müssen die Importeure nicht mehr große Mengen Geld vorstrecken. Zudem erfolgt eine digitale Synchronisierung der Steuer und der Rückerstattung, sodass eigentlich gar kein Geld mehr fließen muss. Mit diesem massiven Vorteil wirbt zum Beispiel der Hafen Rotterdam im Vergleich zum Hamburger Hafen. Dennoch wollen die norddeutschen Länder sich das nicht mehr bieten lassen und gleich aufziehen, um keine Erwerbsquelle zu verlieren.
Wenn das Geschäft am Hamburger Hafen auch floriert, macht die Aktie eine negative Entwicklung durch ebenso wie die Logistikaktie. Der Schein des Hafenbetreibers notierte beim letzten Börsenschluss 18,94 €.

Außenhandel und Digitalisierung am Hamburger Hafen

In Kooperation zwischen Ländern und Bund soll 2019 ein neues Gesetz auf den Weg geschickt werden, das eine Reform der Einfuhrumsatzsteuer 2020 wirksam macht. Nicht zu vernachlässigen ist Olaf Scholz von der SPD. Der frühere Bürgermeister von Hamburg ist heute Bundesfinanzminister. Hierbei handelt es sich um ein gesamtdeutsches Thema, das nicht nur den Hamburger Raum betritt. Die Politik sollte sich weiter mit den Fragen des Außenhandels auseinandersetzen. Heute gilt der Hamburger Hafen als Testfeld der EU für den neuen Mobilfunk Standard 5G. Darüber hinaus laufen die Vorbereitungen für den Ausbau des mittleren Hafenbereichs. Der Weg für die Lösungen scheint nahezu geebnet und bildet eine Tendenz für die Zukunft. (Quelle: https://www.sct-ham.com/)
Hamburg hat kürzlich eine neue Fähre bekommen. Die „Kehrwieder“ gehört zu dem zweiten Modell des neuen Typs 2020. Sie ist das Schwesterschiff der Elbphilharmonie, die ab sofort gemeinsam über das Wasser schnorren. Mit einer Gesamtlänge von 30 m und einer Breite von 8,5 m finden 400 Passagiere Platz. Die neuen Fähren sollen mehr Platz für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder bieten. Im Vergleich zu den älteren Modellen soll der dieselelektrische Antrieb umweltfreundlicher sein. 

Starke Fährflotte und Rettungsschiff für mehr Sicherheit

Derzeit läuft unter der Hadag eine Flotte von insgesamt 26 Schiffen, die sich im Hamburger Hafen auf 7 Linien bewegt. So legen sie im Jahr über 330.000 Seemeilen zurück. Das entspricht 611.000 km. Hinzu kommt ein neues Feuerlöschboot, das erst kürzlich im Hamburger Hafen eingelaufen ist. Die Feuerwehr ist stolz auf das neue Modell, denn es sei die innovativste Lösung für Löscharbeiten in ganz Europa. Auf diesem Schiff findet eine 4-köpfige Besatzung Platz und bis zu 32 Retter.
Gegenwärtig klagen die Hafenschlepper über zurückgehende Aufträge, sodass die Entwicklungsrate der Schiffe auch in Zeiten der Globalisierung nach unten geht. Grund genug, um aktiv zu werden und den Hamburger Hafen auf Kurs zu halten. Der Hafen investiert in innovative Technologien, um Schritt mit der Digitalisierung zu halten. Dabei vernachlässigen die Verantwortlichen nicht die örtlichen Gegebenheiten und Bedingungen, die sich vor Ort in Hamburg bieten.
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Gitte Garbrecht aus Berlin | 21.11.2018 | 15:46  
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