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Zwei außergewöhnliche Kurparke in Hessen

 
Die Thai Sala verleiht Bad Homburgs Kurpark asiatisches Flair

Kurparke sind das grüne Herz der Heilbäder und Kurorte und ein Rückzugsort für Kurgäste, Besucher sowie Bürger gleichermaßen. Diese Tradition reicht in Hessen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Ob Erlebniswelt, Kunstatelier, Denkmal oder Ruheoase – die modernen Gesundheitszentren verfügen über vielseitige Kurparkanlagen, jede mit ihrem einzigartigen Charme. Von der ersten Tennisanlage Kontinentaleuropas über ein Gradierwerk im Kurpark bis zum größten Kurpark Europas gibt es für Besucher einiges zu entdecken.


Bad Homburg vor der Höhe: der denkmalgeschützte Kurpark


Im Herzen des Heilbads Bad Homburg liegt der 44 Hektar große und, als einer von wenigen in Deutschland, denkmalgeschützte Kurpark, der ab 1854 unter Anleitung des preußischen Gartenbau-Direktors Peter Joseph Lenné entstand. In dem weitgehend im Originalzustand erhaltenen Park finden sich neben berühmten Brunnen, Heilquellen und traumhaften Teichen auch die erste Tennisanlage des europäischen Kontinents und der älteste Golfplatz Deutschlands. Beide werden seit dem 19. Jahrhundert bespielt und ziehen nach wie vor zahlreiche Besucher an. Beeindruckende Bäume schmücken den Park und außergewöhnliche Bauwerke, wie etwa die Thai Sala und die Russische Kirche, verleihen ihm eine außergewöhnliche Atmosphäre.
Info: www.bad-homburg-tourismus.de

Bad Sooden-Allendorf: der zentrale Kurpark


Der Kurpark im Stadtteil Bad Sooden teilt sich in einen alten und einen neuen Teil, umfasst insgesamt 5,11 Hektar und ist Mittelpunkt des Heilbades Bad Sooden-Allendorf im Werratal. Eine Besonderheit des so genannten alten historischen Kurparks ist neben dem beeindruckenden Großbaumbestand auch seine zentrale Lage, eingebettet in die vorhandene denkmalgeschützte Bebauung des Ortes. Der „neue“ Kurpark verfügt über das einzige noch vorhandene Gradierwerk aus dem Jahre 1638, das vollständig saniert Besuchern noch heute offen steht. In unmittelbarer Umgebung befinden sich das erste Badehaus aus dem Jahre 1881, ein Kunsthaus sowie ein Pumpenturm. In einem Salzmuseum können sich Interessierte über den aufwendigen Betrieb des Gradierwerks und seine Geschichte informieren. Südlich an das Gradierwerk grenzen ein Schwanenteich an, der früher ein Sole-Reservoir war, sowie ein schön angelegter Rosengarten. Ein SpielGolf-Platz am Ende des Kurparks mit 18 neuen Bahnen sorgt für Spaß bei Groß und Klein.
Info: www.bad-sooden-allendorf.de

Über die Heilbäder und Kurorte in Hessen

Der Hessische Heilbäderverband e.V. ist die Interessenvertretung der 30 Heilbäder und Kurorte in Hessen. Diese Kompetenz-Zentren für Vorsorge, Rehabilitation und medizinische Versorgung bieten vielfältige gesundheitstouristische Angebote. „Heilbad“ und „Kurort“ sind Prädikate, die eine hohe Qualität sowie eine wissenschaftlich fundierte medizinische Kompetenz in Verbindung mit natürlichen Heilmitteln sicherstellen. Nachhaltigkeit und der Schutz beziehungsweise die Pflege der Umwelt sowie der natürlichen Heilmittel sind daher eine wichtige Säule der Arbeit der Heilbäder und Kurorte. Als regionale Versorgungszentren mit ausgezeichneter Infrastruktur sichern sie die Grundversorgung an Gesundheitsangeboten in Hessen, die den Lebensraum der Bürgerinnen und Bürger positiv beeinflussen.
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Roland Horn aus Dessau | 24.10.2017 | 17:39  
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