Love and Monsters: Der wohl beste Netflix exklusive

Seit Oktober 2020 gibt es den Netflix exklusive Film jetzt und heute ist er bei den Charts auf Platz 1, und das nicht ohne Grund.

In Love and Monsters geht es um eine Post apokalyptische Welt, die vor sieben Jahren einen tödlichen Asteroiden abwehrte, indem sie Raketen auf den Asteroiden schossen, sodass dieser sich in viele kleine Stücke aufteilte. Nach dem Beschuss wurde die Erde nur so von den chemischen Stoffen der Raketen verpestet, was dazu führte, dass viele Geschöpfe der Erde zu Monstern mutierten, Monster die gefährlich sind und jeden kaltblütig töten, der ihnen in dem Weg steht. Ein Großteil der Menschen wurde durch die Monster ausgelöscht, die, die es überlebten, leben jetzt in sogenannten „Kolonien“, wovon es reichlich gibt. Der Hauptcharakter des Filmes ist Joel, ein überlebender, der sich mit anderen Überlebenden in einem Bunker zusammengeschlossen hat und mit diesen schon seit 7 Jahren in der Kolonie lebt. Joel ist eher ein Nerd, der nicht wirklich kämpfen kann, dafür aber sehr schlau ist, weswegen er in der Kolonie für das Kochen und den Funk zuständig ist. Joel hat vor genau sieben Jahren seine Eltern bei der Flucht der Monster verloren, das Einzige was ihm bis heute blieb ist seine damalige große Liebe Aimee. Nach einem fatalen Angriff auf seine Kolonie macht Joel die wahrscheinlich mutigste und zugleich dümmste Entscheidung seines Lebens, er will in die Kolonie von Aimee, die 140km südlich von ihm ist, was heißt, dass er den Bunker verlassen muss. Sein Abenteuer außerhalb des Bunkers ist ein siebentägiges Erlebnis, dass kein Zuschauer verpassen darf.


Filmkritik: Subjektive Meinung zu Love and Monsters

Auf seinem Abenteuer trifft Joel auf sehr viele verschiedene Monster, die meisten böse manche friedlich. Die Animationen haben mich hierbei sehr fasziniert, da die Monster alle sehr echt aussahen und man gar nicht erkennen konnte, dass es wirklich mit dem Computer gemacht wurde. Außerdem trifft Joel auf seinem Abenteuer auf sehr viele neue Persönlichkeiten, da wäre zum einem sein neuer treuer Begleiter und Hundefreund „Boy“, der ihm auf dem Abenteuer noch oft aus kniffligen Situationen raushelfen wird. Zum anderem trifft er auch auf Minnow und Clyde, ein dynamisches Duo, dass so raffiniert ist, dass sie ohne Probleme draußen auskommen. Minnow und Clyde geben Joel genau 10 Lektionen, die ihm dabei helfen werden, draußen zu überleben und die dreien freunden sich ziemlich schnell sehr gut an. Hier ist ein sehr großes Lob an das Charakterdesign rauszugeben, jeder Charakter hat seine eigene einzigartige Persönlichkeit und alle Charaktere harmonieren gut miteinander. Zuletzt ist noch die Charakterentwicklung von Joel sehr schön mitanzusehen, dieser wird nämlich von einem ängstlichen Nerd zu einem Überlebenskünstler, der jedes Hindernis ohne jegliches Problem bezwingen kann.

Love and Monsters – Fazit

Love and Monster ist ein sehr empfehlenswerter Film, den jeder mal gesehen haben muss. Das Charakterdesign sowie die Entwicklung sind sehr lobenswert, genauso wie die Animationen. Ich persönlich hoffe sehr, dass auch ein zweiter Teil des Filmes irgendwann auf Netflix erscheinen wird, da das Ende dafür gut geeignet wäre. Der Film ist an vielen Stellen auch sehr humorvoll gemacht, sodass die Szenerie des Filmes nicht nur Düster und Aussichtslos rüberkommt. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass der Film nur positive Aspekte aufweist. Das Einzige, was ich Schade an dem Film fand, ist, dass die Beziehung zwischen Joel Clyde und Minnow schon so früh ein Ende gefunden hat, weil diese Szenen meiner Meinung nach die besten aus dem Film waren.
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