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KinderLeben-Auto aufgebrochen!

Ein Bild der Zerstörung. Unbekannte brachen KinderLeben-Auto auf!
Hamburg: Eidelstedt |

Mitarbeiter des Tages-Kinderhospiz sind geschockt

In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember brachen Unbekannte ein KinderLeben-Auto auf, schlugen mehrere Scheiben des Autos ein und verwüsteten den Innenraum des Fahrzeugs, mit dem bisher todkranke Kinder in ihrem Rollstuhl transportiert werden konnten. Wer ist zu so einer Tat fähig?

Als Marcel Evers, Mitarbeiter des Tages-Kinderhospiz KinderLeben, am Freitagmorgen des 14. Dezembers in die Tiefgarage am Eidelstedter Platz ging, wollte er seinen Augen nicht trauen. Das Fahrzeug, mit dem er den 15-jährigen, unheilbar kranken Vincent von zuhause abholen wollte, um ihn in das Tages-Kinderhospiz KinderLeben zu fahren, war aufgebrochen worden. An den Transport des todkranken Jungen mit dem schwer beschädigten Fahrzeug war nicht mehr zu denken. Marcel Evers ist geschockt von dieser Zerstörungswut: „Es macht mich sehr betroffen, dass es so böse Menschen gibt. Nicht einmal davor schrecken sie zurück - ein Fahrzeug aus purer Zerstörungswut unbrauchbar zu machen, mit dem wir schwerstkranke Kinder transportieren.“
Auch Ester Peter, die Initiatorin von KinderLeben, war fassungslos, als sie von der Beschädigung des Behindertentransporters erfuhr: „Als ich von den eingeschlagenen Scheiben und der Verwüstung des Fahrzeuginnenraums erfuhr, hat es mir den Hals zugeschnürt. Warum brachen die Unbekannten gerade das KinderLeben-Auto auf? In unseren Fahrzeugen liegen keine Wertgegenstände, wir nutzen sie nur dafür, um die Lebensqualität von unheilbar kranken Kindern und ihren Eltern zu verbessern. So viele Menschen arbeiten täglich ehrenamtlich für dieses Ziel. Viele Geschäfte und Ärzte, die am Eidelstedter Platz ansässig sind, hatten für die Finanzierung des Transporters gespendet. Mit dieser Zerstörungsaktion wurde viel Arbeit kaputt gemacht. Das macht mich sehr traurig. Von einer besinnlichen Weihnachtszeit können wir in diesem Jahr nur träumen.“

Wer die Täter waren, wird wohl nicht aufgeklärt werden können. Aber vielleicht machen sich die Unbekannten nun Gedanken, was sie mit ihrer blinden Zerstörungswut angerichtet haben. Es ist zu hoffen, dass sie ihre Energie in Zukunft nicht mehr damit verschwenden, Behindertentransporter oder andere Werte zu beschädigen, sondern mit ihrer Kraft eine sinnvolle Tätigkeit ausüben, wie zum Beispiel den Schwächsten in unserer Gesellschaft, den todkranken Kindern und ihren Familien, zu helfen.

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Weitere Informationen über Deutschlands 1. Tages-Kinderhospiz finden Sie auf unserer Homepage unter www.hamburg-kinderleben.de oder auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/KinderLeben.

Text und Bild: Jan-Hendrik Krüger
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